Volltext: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1768)

îub prajudicio præciuiî entweder in Person oder durch genugsam bevollmächtigte erscheinen, ihrk 
fcrediu vciificire», und darauf allenthalben gewärtigen sollen w. N. Breuna den 8- Iulii 1763. 
IV. Verkauf - Sachen. 
1) Es wollen des verstorbenen Amts - Secretarii Weiffels hinterlassene Wittib und Erben ihr in Hom 
berg an der Hauptstraße, die Westheimer- Strasse genannt, gelegenes Wohnhaus, bestehend in 
6 Stuben , 3 Kammern, 3 räumlichen Fruchtbodcns, einem kleinen Futter - Boden, einem grossen 
Heu-Boden, einer räumlichen Küche, nebst Wasch- und Braugelegenheit, einem grossen und klei 
nen Keller, Stallung für 3 Pferde, 2 Kühe und vier Schweine, benebstihrem nahe vor dem West 
heimer Thor mit einein Haus und Mauer versehenen Garten, entweder vermiethen, oder aber aus 
der Hand an den Meistbietenden verkaufen ; Wer tum hierzu entweder auf die eine oder andere Art 
Lust hatte, der kan sowohl das Hans und Garten in loco selbst in Augenschein nehmen , als auch 
bey denen dasigen und hiesigen Miterben die nähere Condiriones vernehmen; Wvrbey noch nach- 
richtl. dienet, daß die Hälfte des Kauf-Schillings gegen sichere gerichtliche Hypothek und Landes 
übliche Zinse, beym allenfallsigen Käufer stehen bleiben, auch eine uicht weit vom Hause gelegene 
Scheuer hierbey verlassen werden kan 
2) Es wollen des verstorbenen Kramer Siemens und der verstorbenen Frau Capitain Hatzfeld hinter 
lassene Erben ihre allhier in der obersten Ziegengasse zwischen dem Bürger und Huf-Schmitt Doge- 
ley und der Wittib Kochin gelegene Behausung verkaufen, und sind bereits 1100 Rthlr in Casli- 
Wehrung darauf gebotteu worden; Wer nun denen Minorennen zum Besten ein mehreres zu ge 
ben gesonnen , der wolle sich bey dem Hr- Stadt; Actuario Baier allhier in der Unter-Neustadt in 
des Rathsverwandten Hr. Bechts Behausung melden. Cassel den 21. Jun. 1768. 
Z) Es sott des verstorbenen Marställer Christoph Butzbachs nachgelassenen Wittib Behausung alhier in 
der Unter-Neustadt in der langen Schenckelgasse, zwischen dem Beckermstr. Hartmann und Benr 
dermstr. Rehmüller gelegen, desgleichen deren Garten allhier vor dem Unter-Nenstädterthore im 
faulen Wege, zwischen der Fr. Wittib von Rhoden und den Meuenschen Erben gelegen, von Obrig 
keit und Amts wegen an den Meistbietenden verkauft werden ; Wer nun hierauf biethen will, kan 
sich Donnerstags den 15. Septembr. schierskünftig, als welcher ein für allemal pro rermino dazu 
bestimmt ist, vor hiesigem Stadtgericht zu gewöhnlicher Gerichtsstunde angeben, sei»! Gebott thun, 
und auf den letzten Glockenschlag derer 12 Uhr sich der ohnfehlbaren Adjudication gewärtigen. Sign. 
Cassel den 4. Iulii 1768- 
4) Es wollen die Reinertsche Erben ihren Garten an der Fulde, a»n Gärtner Hermann Mißler und 
den Balthasar Schiedischen Erben gelegen, au den Meistbietenden verkaufen, und sind bereits 80 
Rthlr. darauf gebotten worden; Wer nun ein Mehreres den Erben zum Besten geben will, der 
wolle sich bey dem Raths-Verwandten Hrn Bornmann in der Uurer-Neustadt melden. 
5) Es wollen des Schreinermstr Weiß Erben ihre Behausung in der obersten Gaffe zwischen dem Herrn 
Kriegs- und Domainen - Rath Wiederhold u»»d Liceutiat Grauen Erben gelegen, an die Meistbieten 
de gegen baare Bezahlung verkaufen, und kan allenfalls ein Capital darauf stehen bleiben. 
6) Des Hrn. Registrator Bachrnans hinterlassene Erben wollen ihr Haus in der obersten Ziegeugasse 
zwischen dem Hufschmittrnstr. Vogeley und dem Schneidermstr. Grabo, an den Meistbietenden ver 
kaufen. 
7) Es »vill der Hochfürstl. Reg. Prokurator ord. Herr Notarius sein Haus in der untersten Marktgaffe 
allhier, zwischen des Kaufmann Herr Nonnebergs Erben und dem Beckermstr. Steinmetz gelegen, 
an den Meistbietenden gegen baare callamäsige Bezahlung verkaufen- Es können auch allenfalls 
ein Theil Kallfgelder gegen gerichtliche Versicherung stehen bleiben, und sind bereits 1200 Rthlr. 
darauf gebotten; Wer nun ein mehreres zu bieten willens, der kan sich bey ihme in der Wittib 
Frau Brauerin Behausung in der Mittelgasse melden. 
8) Es wollen die Reymöllerische Erben ihr vor der Weinberger Barriere gelegenes zum wohnen 
brauchbares Haus, zusamt dem darinlten befindlichen grossem Fasse, 375 Ohm haltend, und dem 
Garten, als worauf bereits 1150 Rthlr. gebotten , verkaufen, und können sich die Liebhabere des- 
falls bey der Wittwe Frau Reymöllerin in ihrer Behausung auf der Ober-Neustadt melden. 
9) Da Johann George Lecken Wohnhaus und dahinter befindliche Garten an Johannes Dentich und 
am
	        

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