Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1768)

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8) Irr der Möllerstraffe in der Wittib Wernerrn Vehausiing ist eins ganze Etage mit oder ohne Meu 
bles einzeln oder beystimmen zu vermiethen und kan sogleich oder auf Johanni bezogen werden. 
9) In der obersten Gasse ist auf Johanni eine zte Etage, bestehend in 2 Stuben, deren eine tapezirt 
und 2 Kammern, mit Meubles zu vermiethen. ^ , 
16) Es sind auf dem Pferdemarkt in dem Vollmarscheu Hause 2 Stuben und 1 Küche neG räumlichen 
Vorgemach und einem grossen Boden um und vor 26 Rthlr. jährliche Hausmiethe zu vermiethen, 
die eine Stube ist tapeziert und kan dieses Logis sogleich bezogen werden. 
si) In der obersten Gaffe sind 2 Etagen einzeln oder beysammen mit oder ohne Mcubles sogleich oder 
aus Johanni zu vermiethen- 
V!. Personen, so Bediente verlangen. 
,) Es begehrt allhier in Cassel jemand eine Hausmagd, wie auch ein Kindermadgen, welches im na 
hen, waschen und bügeln geschickt ist, beyde auf Johanni in Dienst. ^ „ 
A) Auf instehenden Johanni wird in eine stille. Haushaltung eine Dienstmagd verlangt, fv mtt aller 
Hausarbeit umzugehen weiß und mit guten Attestaten versehen ist. ^ ' 
z) Zu Erziehung einiger Kinder wird auf billige Bedingungen eine französische Mademolselle von gehö 
riger Geschicklichkeit und Aufführung gesucht. 
Vil. Personen, so Dienste suchen. 
3) Ein junger Mensch, welcher eine leserliche Hand schreibet, auch Rastren und Accomodircn versteht, 
sucht bey eins allhiestge gute Herrschaft als Schreiber oder als Bedienter anzukommen und ist in den 
drey Aepftln zu erfragen. ^ , 
3) Eine Person, welche mit aufstecken, nähen, waschen, bügeln und allerhand Putzsacheu umzu 
gehen weiß, suchet als Kammerjungfer bey Herrschaften anzukommen. 
z) Ein Bursch, welcher gut Rechnen und Schreiben kan, suchet als Bedienter anzukommen. 
4) Eine Person von honetter Familie, welche mit Frauemimmerputz wohl umzugehen weiß, und schon 
¿ 4$ Kammerjungfer gedienet, ftrchet wiederum dergleichen Dienste in- oder ausserhalb Cassel. 
VM. personen, so Capitalia auszulehneii gesdnnen. 
izc> Rthlr-Pupillengelder stehen gegen gerichtlich hinlängliche Hypothek zu verlehnen, und kan 
man sich deshalben bey dem Hof-Opfermann Hrn. Kürßner melde». 
IX. Notification von allerhand Sachen. 
r) Da der Soldat urrd Dorfsrnüller Friedrich Mildner zu Beyseförth, wie seiner Ehefrau und ihrer 
Geschwister, der weyl. Förster Ludolpfschen Kinder Curatores ( unterm Versprechen, innerhalb 6 
Wochen ein erkleckliches Capital realiter Herbeyschaffen zu wollen , um die ausgeklagte dringlichste 
Schulden damit zu bezahlen,) gebethen haben, den auf den 17. May bestimmt gewesenen Subhafh- 
tions- Termin der Beystförther Dorfsmühle, allerlättgsteus annoch auf ein Vierteljahr zu verschie 
den: solchem Nachsuchen also von Gerichtswegen zum gröstcn Ileberflusse annoch statt gegeben 
worden; Als wird solches denen etwaigen Käufern dieser Mühle nachrichtlich hiermit bekannt gemacht- 
Mitstmgeck den 29. April 1763. J.G Hofmauu, Schollevischerlustinarinz. 
2) Bey dermalen yorseyenden óemoliriov derer hiestgen Destnn^swerker ist in dem sogenannten Zeug- 
mantel eine vorerst noch nicht geuau zu bestimmende Quantität Duckstein vorgefunden worden, wel 
cher unter andern auch von Weckern und Bierbrauern bey denen Backöfen und Braukesseln mir Nu 
tzen gebraucht werden kaff. Es wird dahero allen deuenjenigcn, welche solchen zu dergleichen Behuf 
käuflich zu erstehen gewisser find, hiedurch bekannt gemacht, um solchen Falles selbigen au dem vor- 
angezeigten s)rt selbst besichtigen, sich wegen dessen Ankaufs bey dem Hrn- Ingenienr-Obrist-Lienten- 
Lemppe melden und! daselbst auch in Ansehung des Preises das weit-re vcbnehmeu zu können. Cas 
sel den 2oten April iM. Fürstl zu Demo!-ñon derer hies. Vestungs-Werker 
gnädigst verordnete Comm: ilion. 
3) Den 24ten März ist in der Gegend von Helft ein Paquet Briefe mit der Addierte an den Herrn 
Obrist Lieut. von Wiuzingerode znMendorf, verlohren gegangen, da sowol an denen Briefschaften als 
dem darin befindlichen französischen Buch gar viel gelegen, so wird gebethen., daß die, so es gefun 
den,
	        

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