Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1767)

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7) Nachdem bey Fürst!. Kriegs mib Domamen Cammer resolviret worden, daß ausser denen vor 
gnädigste Herrschaft auf dem hiesigen Agathhof gemästeten Ochsen auch Rindvieh von Privcttis 
in so ferne Platz vorhanden, gegen einen Rheinischen Gulden wöchentlichen Mastgelds angenom 
men werden soll; Als wird solches dem Publco hierdurch bekannt gemacht, und können sich die 
jenigen, welche dazu Lust haben, bey mir dem Verwalter Führing auf dem hiesigen Agachhof 
-melden.Cassel, den22tenOctobr. 1767. - 
8) Ein grosser Kkeiderschranck von Eichenholtz ist gegen baare Bezahlung zu verkanffen, wer hierzu 
Lust, hat, kan sich bey dem Schreiner Mstr. Ruhl in der Oberstengasse an dem Zwehrenthor melden. 
.9) Auf erhaltenes Deaetum alicnandi hat der Schumacher Mstr. I. Justus Grebe, Ciuator. nomine 
des Schneider Mstr. Bickhards hinterlassener Kinder, ihres allernächst vor dem Todteuthor gele 
genes Eckgärthgen um ein gewisses Geld verkauft, wer nun näher Käuffer zu seyn vermeint, oder 
; daran etwas zu pratendiren, kan sich Zeit rechtens und an gehörigem Orte melden. 
10) Es ist von hochfnrstl. Kriegsund Domainen Cammer befohlen worden, daß zu Besetzung des 
Agathhöfer Brauteweiusbrenucrey Mastestalls, eine Partie gute gesunde magere Ochsen anger 
kauft werden soll; wer also deren zu verkaufen und sie auf die ermelte Branteweinsbrennerey bvw 
gen will, kan sich daselbst bey mir dem Branteweinsbrennerey -Verwalter Führing melden. Auch 
soll der auf der Agathhöfer Branteweinsbrennerey von dem daselbst stehenden Mastvieh gemachte 
Mist nunmehro das Fuder vor io| Alb. verkauft werden. Agathhof den 10. Octobr. 1767. 
' ji) Es wird hierdurch bekant gemacht, daß den 29. zo. und zrten dieses Mouaths Octobr. zo Stück 
- Herrschaftliche Wagen Pferde, imgleichen verschiedene Wagens, item Pferde-Gefchirre, nebst an 
dern zum Fuhrwesen gehörigen Stücken, alhier in dem so genannten Obristen Hof ohnweit der 
Schlacht in einer öffentlichen Anction , jeden Tages von Morgens ia. bis Mittags 1. und von 
2. biß 5 Uhr nachmittagsatt die Meistbiethenden gegen bare Bezahlung verkauft werden sollen. 
i2) Beym Kaufs und Handelsmann Hr. Strube ist extra guter Schweitzer Käß, auch sehr schöne 
seidene Maunsstrümpfe zu 2. bis 3. Rthlr. das Paar, Floretstideue Winterstrümpfe und Hand* 
schn, schöne Plüche französische Hanfleiuewaudeue nebst andern Waaren in billigsten Preist» zu 
bekommen. 
iz) Eine noch in gutem Stand seyende Schieß-Büchst stehet zu verkaussen. 
14) Der Goldschmidt.und Spiegel-Reparateur Hr. Loofs, macht hiermit bekant, das er sein Logis 
vor dem Schloß verändert, nnd bey der grosse Kirche an Stralsund, in des Knopfmarhrr 
KleinsBehausung gezogen ist; wer also von seiner Arbeit zu haben befiehlt, beliebe ihn alda mit 
seinem Zuspruch zu beehren. 
15) Es suchet jemand auf dem Clavier Information zu gebe»/ den Monat für 2 ff. 
16) Joh. P. C. Boas, welcher ehemahlen in der obersten Gaffe gewohnt, avertirt hiermit, wie daH 
er aujetzo in der Wittib Adamin Behausung hinter dem Juvenbrumren gegen Herr Helmuch 
über logire, und in seiner Rechenkunst auf sehr kurtze und leichte Methode zu informiren, daselbst 
wieder fortfahret. 
17) Bey Herrn Ludewig, wohnhaft auf dem Marckt, sind von der sehr schön eingerichteten Dort 
munder Waystnhaus-Lotterie, welche zu Ende dieses-Monats gezogen wird, annoch qantze und 
halbe Loose, das Loos zur itenClasse 2 fl. ein halbes zu 1. ft. zu haben. 
18) Es hat die Wittib Wrllensteinen in der Ultternenstadt in der Müllergasse 3 Braubutten ru ver 
kaufen , wer darzu Lust hat, kan sich bey ihr melden. 
19) Es haben die Brauischen Erben ihr Haus der sogenannte rothe Mantel um eine gewisse Sum 
ma Geld verkauft, wer nun etwas daran zu pratendiren hat, oder naher Kauffer ru styn ver- 
- meint, wolle sich bey Zeiten meldeist * 
20)
	        

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