Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1767)

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shugekratzte, das Pf. ivAlb. 8 Hl. Es ist auch bey ihm ein siebenjähriges Pferd zu verkaufen, 
welches ohne Fehler und ein Wallach, die Couleur ist ein Schimmel. 
io) Bey dem Handelsmann Hagen, an der untersten Entengassen-Ecke wohnhaft, ist bunte Marseil 
ler Seife, fechs Pfund vor i Rthl., gut Provencer - Oel, vier Pfund vor i Rchlr. und einzeln 9 
Albus das Pfund, oder zu r6 Albus das versiegelte Glas, Canastertabak in Rollen, zu 26 Alb. 
8 Hl., zoAlb., i Rthl., i Rthl. 4Ggl., iRthl.8Ggl., i Rthl. 12 Ggl., i Rthl, i6Ggl., 1 
Rlhl. 20 Ggl. und 2 Rthl. das Pfund, benebst unterschiedenen Farbenwaaren, auch andere Waa- 
reu mehr um billige Preiße zu haben. 
u) Es hat die Wittib Willensteinin , ihr Wehirhaus in der Uuterneustadt, in der Mühlengasse, 
zwischen dem Handschuhmacher Meister Romain, und Löber-Meister Hofmann gelegen, um ei 
ne gewisse Summe Geldes verkauft. Wer nun daran was zu prätendiren, oder Näherkäufer 
zu seyn vermeinet, wolle sich zeit Rechtens melden. 
*2) Bey Herr Paul Caustd, Kaufmann auf dem Marstaller Platz ist wiederum frischer bitter Seyd- 
!itz?r Brunnen zu haben. 
rz) Es har der Joh.Norbig seinen Garten vor den Möllerthore am Steinwege an dem Magnermeister 
l Jac.Herbig ander seits an denGottschalkischen Erben gelegen, um eine gewisse SummeGeldesverkauft 
wer etwas darauf prätendiren hat, oder Näherkäufer zu seyn glaubt, kan sich Zeit Rechtens melden. 
* 4 ) Es soll nächstkrrnftigen Donnerstag den roten dieses, Nachmittags nm 2 Uhr eine Quantité 
Thee, Chocvlade und verschiedene Zuckerwaaren auf hiesiger Ober- Neustädter Nathstube, an den 
Meistbietenden gegen baare Bezahlung in Cassageld verkauft werden. Wer davon etwas zu erste 
hen Lust hat, welle sich zu bestimmter Zeit am obbemeldten Ort eiufindcn. 
J5) Sehr gutes altes Heu und Hafer ist zu verlaßen. 
16) Bey der hiesigen Schutzjudiu, Hers Wallachs Wittib, sind von der hiesigen VIHtenArmen-Waystns 
und FündelhauS/Lotterie4ter Classe annochKaufloofe zu haben. 
17) Wer Belieben trägt, allerley saubere Nah-Arbeit von Oberhemden und dergleichen, verfertigen zu las 
sen, wolle sich in der obersten Schäffergasse, in des WeisbänderBäckers Behausung, in der ersten Etage 
urelden, und wird auch daselbst im Nähen und Abzeichnen Information gegeben. 
18) Es sollen Montags den i4ten September und folgende Tage Nachmittags 2 Uhr in dem Riesi- 
scheu Hause auf der Fuldabrücke allerhand Mobilien, an Silber, Meßing, Kupfer, Zinn, Ei 
sen, Blech, Hölzerwerk, Kleider, Betten, Bildwerk, auch sonstigem Leinen an den Meistbieten 
den vermöge der von Hochfurstl. Regierung auf Instanz derer Schraderischen Geschwistere mir En- 
desunterschriebcnen ertheilten Commißion öffentlich verkauft werden. Damit nun ein jeder, wel 
cher von erwehnten Sachen zu erstehen .Lust hat, an bemeldtem Ort sich einfinden und gegen das 
meiste Gebot des Zuschlags gewärtigen könne; so wird obiger zu sothaner Auction anberahmter 
Termin von Commißwns wegen hierdurch bekant gemacht, und dabey ohnverhalten, daß die Gel 
der Cassamaßig bezahlt, und die den Montag und Dienstag erstandene Sachen, den Mittwochen 
Vormittags 9 Uhr, die den Donnerstag und Freytag verlicitirte aber den Sonnabend Nachmit 
tags um 5 Uhr bey Vermeidung des nochmaligen Ausbietens auf des Käufers Gefahr und Kosten, 
abgeholt werden müssen. Sign. Cassell den Ziten Julii 1767. 
I. HTotJ, Reg Secretarais, vigore CommißJonis. 
jo) Nachdem des Weyl. hiesigen Stadt Kämmerer Franz Alsfeldt hittterlaßene Wittib und Erben ihre 
alhwr a'ss dem Drinck, zwischen des Weyl. Hochfurstl. Regierungs- Secretarii Vulrejus Erben 
Nlid Bildhauer Giesler gelegene Behausung, benebst dem Garten vor dem Ahnaberger Thore 
zwischen denen Ibaifchen Erden und Bürger Giesler gelegen, desgleichen einem Acker Land zwischen 
denen Herren Calckhofischen Erben und Herrn Dehn gelegen, um eine gewisse Summa Geldes 
verkauft; als wollen sich diejenige, so hieran etwas zu fordern haben, bey dem ihiesigen Stadt- 
Secretarjo Kech binnen Zeit Rechtens melden. §-'gn. Cassell den i^ten Aug. 1767. 
Bürgermeister und Rarh daselbst. 
. .-y 20)
	        

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