Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1767)

8) In der Mittelgasse bey dem Schuhmachermeister Wagner ist eilt Logiment mit Meubles vor eine 
ledige Person zu vermiethen, m,d kan sogleich bezogen werden. 
9) Im weißen Hof, Rum. 629. ist eine Etage, bestehend aus 2 Stuben, 2 Kammern, einerKücl e 
und etwas vom Keller zu vermiethen. . 
10) Bey Herr Meukel, in der obersten Gasse, ist eine Stube und Küche, auf Michaeli zu vermiethen. 
n) Bey dem Hofmctzger Sänger, auf dem Brink, ist auf künftige Michaeli ein Logiment, bestehend 
aus 4 Scuben, wovon 3 tapezirt, 4 Kammern, 1 Küche und verschlossener Holzplatz zu 5 bis 6 
Klaftern, und i auch 2 Keller, zu vermiethen. 
VI. petsctieitf so Bediente verlangen. 
r) Ein Frauenzimmer von honnetter Familie, welches der französischen Sprache mächtig, auch 
Kindern Education beybringen kan, und in allerhand Frauenzimmer, Arbeit geschickt ist, wird 
bey einer adelichen Herrschaft im Lippischen, gegen einen honorable» Gehalt in Diensten begehrt. 
Auf dem Graben im Doleischen Hause, find die nähern Conditiones zn vernehrnen. 
Vil. persone»/ so Dienste verlangen. 
1) Es wird in eine gewisse Haushaltung, auf Michaeli eine Magd bey Kindern verlangt, die mit 
der darzu erforderlichen Arbeit bescheid weiß, und mit Attestaten versehen ist. 
2) Es suchet ein junger Putsch, welcher von guter Familie, und im Rechnen und Schreiben erfahr 
ren, Dienste. 
3) Es verlangt eine Person von geseztcn Jahren, Condition außerhalb Cassel, als Gouvernantkn in 
eine Haushaltung, welche sowohl mit dem Leinenzeug, als auch allen Hauhaltungssachen wohl 
umzugehen weiß. 
VIII. d^otiñcakion von allerhand Sachen. 
1) Auf Befehl von Hochs. Kriegs- und Domaineu - Kammer sollen Mitwochen den 26ten künftigen 
Monats Aug. Vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr dahier im ober- 
sien Hof bey der Schlacht eine Quantität guter Roth - und Tanne,i-Wildpretshäute auch Rehfelle 
öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung veranctioniret werden. Welches zu dem 
Ende hiermit bekannt gemacht wird, damit diejenigen, welche deren zu kaufen gewillet sind, sich 
in gedachtem obersten Hof zur bestimmten Zeit einfinden, Ihr Gebott thun und des weitern ge 
wärtigen mögen. Cassell den zoten Julii 1767, 
I. Gchmmcke/ 8eererar. C. ^ellmerich, Iagd-Gegenschreiber. 
2) Auf dem Meßhause in der neuen Gallerie, ist diese Messe in Nr. 180. 181. 182. und i8z. bey 
Herrn Johann Dietrich Krause von Brauuschweig, in ganz civilen Preisten zu haben, von allen 
Sorten Englischen Porcelain; ein vollständiges Sortiment von Thee- Cossee- und Tafel-Servicen, en 
Gros und er, detail, nebst andern englischen Waaren: Manchester, Thicksett, gewebte Strumpfhosen, 
und Strümpfe, Manns- und Dames- Handschuh, Schnallen, Uhrketten, Barlochs, verguldete, wie 
auch Handknöpfe,,acht laquirte Tische, Cossee- präsentir-Bretter, und Dosen von Kupferblech und Pa 
pier-Mache, welche das Feuer vertragen können, englisch papierne Tapeten, vergoldete Listeaus, silber 
ne Sporn und Besteck Messer, Spiegel rc. Wie auch feine Camelots und Barakane, auch extra fei 
nen Caravanen-Thee und feinen Knaster in Rollen. 
Z) In dieser bevorstehenden hiesigen Herbstmesse, auf dem Meßplatz, in der Boutique N. 25. ist bey denen 
Gebrüdern Ludwig zu haben; alle Sorten schmal uudbreirsestriestenZwiüig, rund i achtel, r und r 
. . . - ■ halb
	        

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