Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1767)

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Hm. Eßküchen gelegen, um eine gewisse Summe Geldes verkaufen, wer nun dazu 
¿tifi bat/ fan sich bey ihm angeben. 
12) Ein Garten vor dem MüllmhoiEttinwege, einer Sekts an denen GottschalkLschen 
Erben, anderer Sekts an dem Wagener Meister Herwig, stehet zu verkaufen, und 
sind 23? Rthlr darauf geboten, wer ein mehreres zugeben willens, kan sich beydem 
Schreiner Meister Ruhl, in der obersten Gasse melden. 
iz) Es will derAollen-Tuchmacher JohannGroning dahier siin in der Krautgaße stehendes 
Haus, einer Seits an dem Mstr. Peter Hering, anderer Sekts am Chirurgo Herrn 
Koch gelegen, verkaufen, wer dazu Belieben hat, wolle sich bey chm selbst melden. 
14) Da nach Anleitung eines Rescripts von Hochfürstl. Regierung zu Cassel der auf 
heute von Commißions wegen prafigirt gewesene terminus subhastationis wegen des zu 
Wichdorf belegenen von Bentheimischen Guthes cum pertinemüs auf Montag den zten 
August nächstkünstig von Commißions wegen prorogiret worden; so wird solches denen* 
jenigen, so dasselbe zu kaufen Belieben haben, hierdurch anderweit bekannt gemacht, um 
alsdann in hoc prorogato erscheinen, und praevia hicirarione des Zuschlags gewärti 
gen zu können, auch dienet anbey zur Nachricht, daß das Kaufgeld in Gold nachLand- 
wehrung angenommen werden soll, und die Fruchlgefalle zu Obervorschütz, Werckel 
und Sand hiesigen Amts, die Geldzinsen aber zu Maden bey verschiedenen Debenten 
fallen. Gudensberg den i?ten Junii 1767. 
brasst. Vi§ore Sornmilhouis. 
IV. Sacherr, so in Lasst! zu vermiethen sind. 
1) In der lnltersten Fuldagasse,in einem gelegenen Hause, ist die ganze unterste Etage, bestehend ln 
zwey Stuben, einer Kammer, einer Küche, einem Keller, einer Werkstatt, so vor einen Kupferschmidt, 
Schlosser und dergleichen, so im Feuer arbeiten, brauchbar, einem großen Stall vorHoltz zu legen 
und großen Hofraum, zu vermiethen, und kan auf Michaeli bezogen werden. Auch ist emeStu- 
be mit Meubles an eine einzelne Person zu vermiethen, und kan zu Johanni bezogen werden. 
2) ES ist in einer aelegenen Straße ein Kramladen, benebst einer Stube mit einem Alckofen und 
2 Kammern, 2 Küchen, i Keller, und einen Holzstall, zu vermiethen, und kan aufMichaeli be- 
zogen werden. 
3) Es sind in der Mittelgasse, ohnweit dem Ledermarkt, in einer gelegenen wohlgebauten Behau 
sung, die zwey untersten Etagen, bestehend aus 3 Stuben, wovon zwey tapezirt, einer Kammer 
àAlckov, nebst Küche und Keller, wie auch einem Holzstall; auch eben daselbst, in der drit 
ten Etage, eine Stube und Kammer, mit oder ohne Menbles, zu vermiethen. 
4) In einer wohlgelegenen Straße, stehet ein Logiment auf künftige Michaeli zu vermiethen, wel 
ches bestehet, in 4 Stuben, wovon 3 tapezirt, 4 Kammern, 1 auch allenfalls 2 Küchen, hinläng 
licher Keller und verschloss nen Holzplatz für 5 bts 6 Klaftern. 
5) Auf dem Graben, nahe vor dem Schloß sind zu vermiethen, in der ersten Etage ein Saal, eine 
Stube, beydes tapezirt; in der 2ten Etage, eine Stube, auch tapezirt, nebst 3 Kammern, ein 
großer Keller, und im Fall kan im Hinterhaus auch noch eine Stube und Kammer gegeben werden. 
6) In der Ealckhosischen Eck-Behansnng auf dem Brinck, ist ein verschlossener Keller, worinn 18 
Stück Wein liegen können-, nebst darinn befindlichen 2 Lagern, und einem großen Gerüste vor 
Bonteilleit, zn vermiethen; und kan man sich desfals in gedachter Behausung melden.. 
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