Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1767)

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tig anberchmten LicitaLions-Termin, auf hiesigem Landgericht angeben. Cassel den 8 tt» 
April 1767. 
F. H. Landgericht daselbst. 
s) Es soll des hiesigen Bürgers und Tobackspinners George Schußlers Behausung al- 
hier in der Obersten-Gasse, zwischen dem Stadtwachtmeister Jager und Husschmid De- 
bus gelegen, von Obrigkeit un? Amts wegen, an den Meistbietenden verkauft werden: 
Mr mm darauf bieten will, der kan sich auf Donnerstag den 9ten Julii, als welcher 
ein vor allemahl pro termino darzu bestimmet ist, vor hiesiemStadt.Gericht zugewöhn- 
lichcr Gerichts-Stunde einfinden, und sein Gebott thun, sodann auf den letzten Glocken- 
schlüg i2 Uhr dessen Adjudication gewärtigen. Sign. Cassel den i4ten April 1767. 
Ex Commissione Senatus, F. Asch, Stadt-Secretarius. 
6) Es soll dringender Schulden halber Johann Caspar Aschenbrenners hinterlassener Kin 
der zu Reichensachssn in der sogenannten Herrngaffe, gelegenes Wohnhaus samt darzu 
gehörigen Scheuer, Stallung und Hofrayde, benebst zween Acker Landes, so zu dem Hause 
gehören, aus Nachsuchen deren Vormündereund ertheiltes Decretum alienandi Sonna 
bend den izten Junii a. c. cm den Meistbietenden verkauft werden: Welches hierdurch 
öffentlich bekannt gemacht wird, damit, wer sokhane Stücke an sich zu kaufen gesonnen, 
sich in termino licitationis Vormittags.von IQ bis l 2 Uhr zu Reichensachsen im sogenann 
ten weissen Roß vor mir angebe, sein Gebott thue, und sich plus licitans nach Befinden 
der Adjudication gewärtige. Signatum Bischhausen den zten April 1767. 
F. H. Amt allda, Jsaac Kleinhans. 
7 ) .Es will derOberamts-Advocat Happet zu Ziegenhayn, seine vom verstorb.àâiteur Gös 
sel ererbte,in denenAemternHomberg, Felsberg,Borken undGudensberg fallende,und über 
42 Ml partim, nach Cafsslischem Gemäss gerechnet, jährlich betragende Fruchtgefalle 
verkaufen, und sind Vermahlen 20ZO Rthlr. darauf gebotten; wer nun darzu Lust hat, und 
ein mchreres zu bieten willens ist, solcher beliebe sich bey demselben zu melden, und nach 
gefällig eingezogener Erkundigung, das weitere Gebott zu thun, und nach Befinden mit ihm 
zu schliefen. 
8) Ausdas Hartmannische Haus in der untersten Schäfer-Gasse, sind über voriges Gebott 
derer 32^ Rthlr. 10 Rthlr. mehr und also überhaupt zzy Rthlr. gebotten worden: wer 
mm derSobiewolskischen Fundation zum besten ein mehreres zu geben gedenket, wolle sol 
ches beym Hrn. Jagdschreiber Reindold anzeigen. 
9) Auserhaltenes Decretum alienandi will der Glaser-Meister Wilhelm Höckel Curat, no 
mme des Gasiwirths Graus hinterlassener Kinder, die seinen Curanden zustchende Be 
hausung der sogenannte rothe Mantel, in der Glocken-Strasse, bey der grossen Kirche ge 
legen, sur ein annehmliches Gebot verkaufen, und sind darauf bereits über voriges Ge 
bott der r 820 Rthlr. 25 Rthlr. mehr, also 1825 Rthlr. gebotten; wer nun ein mehre- 
res zu geben Willens, wolle sich bey ihm selbst melden. 
, (,**) 
io) Es
	        

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