Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1767)

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7; Ein Camltt von Stein, auch eine dergleichen Begleitung von Holz, wie auch 6 neue Fenster und 
' verschiedenes zu einem Garten-Haus gehöriges Gehölze, als Thüren, Schaler» rc. sind um büli- 
gen Preiß zu verkaufen. 
8) Es ist eine wohlconditionirte viersitzige Chaise um einen billigen Preist zu verlass?». 
ij) Es sollen 4 Kntschen-Pftrde, welche Wallachs-Rappen, und von den: besten Alter, auch ohne Feh 
ler sind, zu Haina, in lnoui8ll'ol-8 2 5 Nthlr. oder Dncaten a 2 u. 5 Eechstt-eils-Rrhlr. verkauft 
werden; wer solche zu erstehen Lust hat, kan .sich bemeldten Orts angeben. 
10) Es har jemand Manns-Kleider zu verkaufen, worunter auch ein schwarzes ist. 
1 0 Nachdeme Hohen Orts die Beschwerde vorgekommen, daß die mit den ordinairen Posten hier 
einlangende Briefe und Paqncts Zu -späte bestellt würden, worzn gleichwohl zwey Wageruneister und 
zwey Briefträger unterhalten werderft welchen dergleichen Ungebühr von neuem, bey Vermeidung 
der Cassation, verbotten worden: So wollen alle diejenige, welche darüber ferner zu'klagen Ur 
sache finden, die Addrcssen von ihren verspäteten Brieftn und Sachen vorzeigen lassen, damit solche 
xtiii denen angekommenen Post-Charten collationirt werden können, und hiernächst nach Be 
finden aller billigen Satisfaction gewärtig seyn; worgegen aber auch die unterm roten Marti! v-- 
rigen Jahrs im Druck ausgegangene Erinnerung wiederhohlt wird, daßj'ederinan gefällig seyn mö 
ge, die Pvst-Bcdienre, wann sie Briefe und Paquers zubringen, weder mit Bezahlung des Post- 
Geldes noch mit den auszustellenden Quittungen über die empfangende Geld-Briefe und Paqucts 
aufzuhalten, mithin nicht selbst die den Post-Bedienten angeschuldigte Versiunmiß führohin zu ver 
anlassen. Cassel den zoten Marti! 1767. S* H. Oder Posr-Aim das. 
^2) Nachdem zn Veraccordirung der an die löbl. Cavallerie-Regimenter und Corps bishero durch die 
Unterthanen in natura geliefert werdenden k'ourage anderwärnger Dernn'nus auf Mittwochen deir 
27sten dieses hiermit anbcrahmet worden; So wird solches denenjenigen, so gemeldete k'onrage-Lie- 
ferung zrr übernehmen gedenken, des Endes hierdurch bekannt gemacht, um aufgewendeten Termm 
bey Fürst!. Kriegs^olleZio Morgens früh zu erscheinen, die Condttionenzu vernehmen und 
dahier . ^ . . 
das weitere zu gewärtigen. 
Cassel, den aten Avril, 1767. 
Fürst!. Heß. Rriegs-Oollesium hiefelbst. 
iz> Wie es seither langen Jahren gewöhnlich und zn mehrerer Communication zwischen hier und 
Frankfurch, sonderlich in Meßzeit-n förderlich ist, die ordinaire fahrende Posten dorthin und hie- 
her wöchentlich dreymahl einzurichten; so wird dem Pnblico hierdurch bekannt gemacht, daß ge 
dachte Posten von Morgen an Dienstags und Donnerstags Vormittags 9 Uhr, auch Sonnabends 
Nachmittags um 1 Uhr von hier nach Frankfurt abfahren, Sonntags, Mittwoches 
und Freytags Nachmittags aber von daher allhier ankommen und also biß in de» 
künftigen Herbst continniren werden, deßzleicheu wird während dieser Zeit die fahrende 
Post nach Rinteln und Bremen des Sonnabends frühe von hier abgefertigt^ Es haben sich also 
diejenige^ welche selbst mit reisen oder ihre Sachen verschicken wollen, des Tages vorher anzngc- 
Caffet den zoten Martii 1767. Hochfürst!. Heß« Oderpo st-Amc hierselbsi. 
ben. 
1Anferhaltene gnädigste Erlaubniß,erbiethet sich derHr.General-Chrrurgus und Professor Branda», 
allen Armen, so Schaden oder Mängel an denen Augen, als Ophthalmien oder Entzündungen, Ge 
wachste Fisteln, Staar, Fleckerr, Felle, oder wie sie sonsten Nahmen haben mögen; irr diesen bevor 
stehenden Monathen May und Junius, als der zur Operation und sonstigen dergleichen Augeii- 
Cnren bequemsten Zeit, ohne Entgeld zu asststiren und ihnen, so viel an ihm ist, zu ihrer Wieder 
genesnng nach aller Möglichkeit zu verhelfen : Diejenigen nun, welchen an diesem Erbiethen etwaS 
•* - ~ —•**— oder aber auch 
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