Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1767)

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rige Dosin derselben selbst bestimmt. Welcher in wohl verwahrten Blechernen Büchsen rachtelPf. 
haltend, für 18 Alb. zu e^kanffen, auch wird mit beygegeben ein gedrucktes Exemplar, dessen viel: 
faltige und vortrcflicheWurkung, als auch, die Art und Weise dieser Artzney-Mittel zu gebrauchen, 
nebst des Hrn. Präsidenten von Hallers glaubwürdige»! Zeugniß in sich enthaltend. 
n) Bey dem den 6. und 7teN August 1762. geschehenen Frantzösischen Bombardement an hiesigem 
Herrschaftlichen Schloß, und darauf erfolgten Plünderung, sind mit der Amts-Reposttur , auch 
die Hypotheken-Protocotta verlohren gangen, damit nun zu eines oder andern Nachtheil nicht et- 
Mn.vorher.schon verschriebene immobiliL nochmals verpfändet werden, so werden alle diejenigen, 
so vor dem 6. und 7ten August »762. gerichtliche Obligationes aus hiesigem Amt haben, solche, 
um das Nöthige daraus, zu Formiruug neuer Hypotheken-Bücher exrrahircn zu können, Frey 
tags den 27ten Märtz dahier zu produciré», erinnert, allermaßen mau hier beym Amt sonst vor 
etwaige doppelte Verpfandung ein oder des andern Grundstück niemand responsabel seyn kan. 
Friedewald den nLten Februar, r767. 
Lürstl. Heß. Amt daselbst. 
ia) Es will der hiesige Handelsmann Herr Wichmann in der obersten Gasse allhie verschiedene Rhem- 
weine, -allerley Bremer Waaren, verschiedenes Haußgeräthe, bestehende, in Commoden, Betv 
spannen, Stühlen, Tischen, Schräncken, Betten, allerhand Sorten Leinen, Kleider, Zinn, 
Kupfer und Meßing, wie nicht weniger allerhand Schubladen, kleine und große Waagen i halbe 
Centner, i viertel Centner und 1 achtel Centner Gewichte den i9ten Mart, .schierskünftig und 
folgende Tage an den Meistbietenden gegen baare edictmäßige Zahlung verauctioniren. Wer nun 
Lust und Belieben trägt, eins oder das andere zu erstehen, beliebe sich ermeldeten Tages in sei 
ner Behausung Nachmittages um i Uhr einzufinden. 
*3) Bey dem Tapezier Estruth sind zu bekommen: Englische Stühle und Canapce, wie auch tucherne 
Stühle, wohnhaft auf dem Graben, in der Frau Wasmuthin Hause. 
14) Es wird in der Stadt Sontra ein Wagner verlangt, wer sich nun daselbst niederznlaßen geson 
nen., der wolle sich bey Bürgermeister und Rath daselbst melden. 
Bey Herrn Johann Conrad Krägelius, wohnhaft in der untersten Entengasse ist guter Rie- 
deSheimer tmd andere Sorten Ringauer Rheinweine, Stück-und Ohmenweise um billige Preiße 
zu-haben, wie auch guter Honig-Eßig, Ohm-und Maaßweise das Maas 6 Alb. 
16) Es soll Montag den 6ten nachstbevorstehenden MonatApril, eine Diamantene Schluppe, ein 
Diamanten Ring, wie auch verschiedenes Eilberwerk durch öffentliche Auction verkaufet, und den 
Meistbietendem gege»! baare Bezahlung in Cassageld überlassen werden, wer nun eines oder das 
andere davon zu kaufen Lust hat, kann sich gemeldten Tages, Nachmittags um 2 Uhr in der ober 
sten Gasse in des Kaufmann Peltzers Hause bey dem Hrn.Negiments-Feldscheer Hrn. Hundeshagen 
einfinden. Auch kan alles 8 Tage vor der Auction bey demselben nach Belieben in Angenschei» 
genommen werden. _ . , , 
17) Bey dem Handelsmann Hrn. Johann Adam Lange, auf der Ober-Nenstadt, .zu haben, 
bester-Neuer Kleesaamen, loo Pfund für i6Rthl. einzeln das Pfund 5 Alb- 4 Hlr. 
18) Es suchet jentand eine Wägebanck oder Kasten mit kupfern - oder andern darin befindlichen Fett- 
backen. 
19) Es ist eine gewiße Zahl schwartzer Manns-Mäntel von verschiedener Große, worunter 6 neue 
von feinem Tuch befindlich, zum besten der Armen gegen eine billige Abgabe zu verleihen. Die 
jenigen nun, welche bey Zeit und Gelegenheit deren benöthigt, können sich deshalb bey dem Kir- 
chen-Aeltesten b-lr. «.ollln anf der ObcU-Reustadt melden. 
20) Bey dem Herrn Apotheker Hundertmark auf der Ober-Neustadt sind allerhand gute frische Braun- 
schweiger Garten-Saamen in billigem Preist zu .haben. . 
' . ' • * ' 21) Auf
	        

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