Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1766)

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dkeassischen Pfannentheil alljährlich fallen habende i Rthlr. i 6 Alb. Zinse verkaufen: Wer 
nun ein oder das andere hiervon zu kaufen gesonnen, kan sich deßsalls bey dem Hrn Hof-Ar- 
chivario Zungmann melden. 
is) Es find Jhro Excell. die Frau Generalin Wolff von Gudensberg gesonnen, Ihres 
zu Mönchehoff gelegenes Erb, und eigenthümliches Guth, als 6 conmbuable Hufe« 
s 207\s Ar. i Ruthe Land, 63; Ar. R. Wiesen und iz Ar. 4R. Garten, 
in Summa 272 Ar. \2\ R. Ferner 4 Adel, freye Hufen ä n8^ Ar. 32 R. Land 
25Ar. 8 R. Wiesen und Ar. n R. Garten, in Summa i^\ Ar. 13» R. 
nebst denen dabey gehörigen Diensten, Zehenden und Schäfferey, wie auch an sack- 
fallenden Früchten 121 Viertel 7 Metz. 3,5 Bech. Korn, 123Vrtl. 11 Metz 2 T | Bech. 
Hafer,9Rthlr goAlb. 11^Hlr.Wiesenzinß und 22St.Hahne,zu verkaufen und sind bereits 
über das Gebott herer 27^20 Rthlr. annoch 502 Rthlr. mehr, also 23002 Rthlr. 
gebotttn; Wer nun ein mehreres zu geben gedencket, kan sich in der Obersten Gaffe 
am Neuen Thore, in dem Simonifchen Hauße beym Hrn. Hundeshagen angebe«. 
Es dienet auch zur Nachricht daß jeder Posten separat verkauffr werden kan. 
IV. Sachen, so in Lastet zu vermiethen sind. 
1) Da die Direction des hiesigen Zuchthauses für gut gefunden hat, die in gedachtem Zuchthaufe 
befindliche Fruchtboden an den Meistbietenden zu vermiethen, und hierzu terminus Jicitationis auf 
Sonnabend den izten buju^ angesetzt worden ; so wird solches hierdurch bekannt gemacht, damit 
diejenigen, so zum Gebrauch dieser Bodens Belieben tragen, sich des Vormittags, bestimmten Tags 
bey dem Zuchthaus-IncheKore Capit. Berner melden, die Lonäitioner vernehmen, ihre Geholte thun, 
und des weiteren erwarten können. Cassell den 4ten Nov. 1766. 
2) In einem wohlgelegeuen Hause, mitteg am Steinwege, ist in der gten Etage eine geraumliche 
tapezirte Stube, nebst 2 Cammer», mit oder ohne Meubles, zu vermiethen, und kan sogleich bezo 
gen werden. 
3) Auf der Oberneustadt, in der Weinberger Strasse, ist vorne heraus eine geräumige Wohnstube 
nebst 2 Cammer», und allenfals einer Küche, jedoch ohne Geübtes, zu vermiethen, und kan solche 
sogleich, oder auf Weihnachten bezogen werden. 
4) In der obersten Gasse, ins Hrn. Rudolphs Behausung, ist die zweyte Etage mit Meubles t>or eine le 
dige Person zu vermiethen, und kan gleich bezogen werden. 
5) In der untersten Endengasse in einem gelegenem Hause ist in der ersten Etage vorne heraus eine 
grosse Stube, eine Cammer nebst Platz zum Holze, mit oder ohne Meubles, sogleich zu beziehen. 
6) Es ist in einem gewissen Hause vor dem Schloß eine Stube benebst einer Küche mit Menbles zu 
vermiethen. 
7) Auf der Oberneustadt, in einem an der Weinbcrger Strasse gelegenem Hause, ist unten auf der 
Erde, als auch in der 2ten Etage, ein Logiment mit oder ohne Meubles nwnall. oder jahrl. gegen ac- 
cordmäßige Zahlung sobald zu beziehen. 
r) Auf der Oberneustadt in No. 61. ist in der untersten Etage eine Stube, Cammer, Küche, Keller 
und Boden mit Meubles zu vermiethen. 
V. Personen, jo Bediente verlangen. 
,) Es wird künftigen Chrifitag ein Laquay, welcher entweder ein Schneider oder ein Schreiner ist, 
oder aber die Feder verstehet und raßiren kan, verlangt. 
2) Ein hiesiger Rath, welcher Kostgeld zu geben gesonnen, verlanget gegen Christtag einen Bedien 
ten, so schon gedienet, und wegen seiner Treue und Wohlverhaltens mit guten Attestaten versehen. 
VI. per--
	        

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