Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1764)

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gesonnen, wolle sich bey dem hierzu verordneten Commissario Hrn. ällellör Schäfer dahier 
melden, und sein Gebott thun. Cassel den i8ten Seprembris 1764. 
I. F. Schäfer vig. Commiss. 
2) Es soll des Buchführers Va 1 e 5 cure Behausung allhier am Steinwege zwischen dem Wein 
händler Schäfer und denen Hochfeldischen Erben gelegen, von Obrigkeit und Amtswe- 
gen an den Meistbietenden verkauft werden. Wer nun darauf bieten will, der kan sich 
auf Donnerstag den 2§ten Novembr. fchierskünftig als welcher ein für allemahl pioter- 
mino darzu bestimmt ist, vor hiesigem Stadtgericht zur gewöhnlichen Gerichtsstunde an 
geben und sein Gebott thun, wird ihm Kaufs gestattet werden. Sign. Cassel den lyten 
Septembr. 1764. Ex Commissione Senatus I. H. Stt'ez. 
z) Der Commercien Rath Bilstein zu Hersfeld, will sein wohl und ganz neu ausgebautes 
Hauß zu Obern-Geiß, welches bestehetaus zwey Stuben, vier Cammern, einem Saal, 
Küche, Keller, Boden und einem grossen Stall, so an der Strasse gelegen und 
sich vor einen. Krämer oder Handwercksmann gut schicket, vor baare Bezahlung 
in Eckckmäßigem Gelde verkauffen. Wer nun dazu Lust hat, kan sich bey ihm melden. 
4) Es wollen die Dibelische Erben, ihre Elterliche Behausung in der Obersten Gasse, ge 
gen dem Hof-Hospital über gelegen, verkauffen, und sind bereits 1600 Rthlr. darauf 
gebotten worden. Wer ein mehreres zu geben willens, kan sich dessalß bey dem Hof- 
und Stadt Orgellmacher Hrn. Dibelius melden. 
0 Der Rümmelische Stahl und Eisen-Hammer zu Schmalkalden, ist Antheils weise, oder 
auch im ganhen, zu verlassen; Wer nun hierauf zu bieten gesonnen, wolle sich bey dem 
Zeitungs Buchdrucker melden. 
e) Nachdem die Frau Geheime Rathin Motz, ihren nahe vor dem Annaberger Thor, ge 
legenen gross'» Garten selbst herzustellen nicht gesonnen, sondern solchen in der Beschaf 
fenheit worinnen er sich Vermahlen nach dem Kriege befindet, benebst denen darinnen be 
findlichen annoch guten Fundamenten zum Wohn,und Treibhauß, gegen ein annehmli 
ches Gebott käuflich zu verlassen gesonnen, als können sich diejenige, welche zu bemeld- 
tem Garten Lust haben, in deren Behausung melden und ihr Gebottthun. 
7) Des Gärtner Kompfen benelicial Erben alhier, wollen ihren Garten, vor der Unter 
neustadt, am grünen Wege, zwischen dem Hrn. Stallschreiber Wenderoth und der 
Frau Dreßelin, gelegen, an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung in Niederheßischer 
Wahrung verkauffen, und sind über das letztere Gebott, der 410 Rthlr. 5 mehr und also 
415 Rthlr. gebothen worden. Wer nun ein mehreres zu bieten Lust hat, wolle sich in 
Zeiten bey Hrn. Joh. Friedrich Pinhard als Bevollmächtigten non me Carl Friedrich 
Komph in Eoppenhagen, und dem Vormund, Sebastian Kipp, beyde in der Unter 
neustadt wohnend, melden. 
8) Es wollen die Hummelischen Erben, von Witzenhausen, ihr Hauß in der Mittelgasse, 
zwischen des Herrn Regiments-Feldscheer Waldeck und. dem Gregorischen Hause gele 
gen, verkauffen und sind darauf 13*0 Rthlr. gebotten worden. Wer nun ein mehreres 
bieten will, wolle sich in bemeltem Hause, bey dem Maurer König angeben. 
9) Es
	        

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