Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1764)

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vi* persones-, so Bediente verlangen. 
r) Jemand Mer, verlanget eine unvrrheyralheke Manns-Person, weiche im stände die Dienste eims 
Haußverwaiters zu verrichten und daher im rechnen und schreiben erfahren seyn muß. Bey dem Buch, 
drucker Lüdicke rst wettere Nachricht zu erfahren. 
2) Ein der Landwirkhjchafft kundiger und mit guten Attestats versehener Verwalter, der sogleich m Dien» 
sie treten kan , wie auch ein Gärtner, der sich zugleich zur Aufwartung verstehet, werden gegen einm 
* guten Gehalt, von jemanden auf dem Lande gesucht. 
Z) In eine stille Haußhattung, wird eine Magd, gegen guten Lohn, auf Michaeli Ln Dienst verlangt. 
vn. Personen, so Laprralm aufzunehmen gesonnen. 
r) Es verlangt jemand ein Capital a icoo Rthl. eLÄmäßig, gegen doppelte Versicherung und . gerichtl. 
Obligation, aufzunehmen. 
Vli?. dlñtrñeaüon von ñllerhand Sachen. 
r) Nachdem Serenissimi Hochsürst! Durchlaucht, das Dorff Radolshausen Amts Neuenstein, mit4Vieh, 
und Kram-Marckten begnadiget wevon das erste Mittwochen den 26len Septemdr. einfält, welches 
dem Publico durch die Anzeige im Caiender annoch nicht bekant gemacht werden können; Als wird sol- 
ches hierdurch kund gethan, damit jedermann so mit An-und Verkauff davon zu xroüHren gesonnen, 
sich einfinde, und aller Willfährigkeit verspreche. 
2) Beyder Frau Hoitzschm'n, in. der untersten Marcktgaffe, indes Becker-Meister Steinmetz Behau» 
sunq ist frisch Seltzerwasser zu haben, u Krüge vor 2 Rthlr. 
3) In der Fliegengaste in des Hrn. Fuhimanns Haust ist recht guter Wein-Eßig zu verkauffen, das Maaß 
6 Alb. 
4) Bey dem Melnwitth Hrn. Dannstädter, auf dem Graben, sind noch einige stück fein Schweitzer Lin^ 
nen um billigen Preist zu haben. 
5,) Es sollen Mittwochen den i9ten Sept. u. e. einige xrctioL, als ein diamanten Creutz nebst Ohrgehän» 
gen, sodann verschiedene goldene Gnkmen, auf Fürsti. Regierung öffentlich an den Meistbietenden sub 
Kalla verkauffet werden, diejenigen also, welche von diesen Stücken zu erstehen gesonnen, wollen sich 
Nachmittags 2 Uhr daselbst cmfinden, ihr Gebott thun und darauf des Zuschlages gegen baare edier- 
mäßige Bezahlung gewärtigen. Sig. Castel den räten August ,764. 
g. L. Motz, Vigore Commisiionis. 
6) Es hak der Buchhändler Mr. Váleseme, fein Haust, in dem sogenannten Sack, andern Herrschafftk. 
Pfarr-Hause und dem Weinhändler Hrn. Schaffer gelegen, um eine gewisse Summa Geldes verkauft. 
Wer daran was zu prätendiren ve-mcinet, kan sich Zeit Rechtens melden. 
7) Es haben des Färber-Meister Schmidts hinterlassene Erben, ihren Garten vor dem Möller-Thor, an 
der Ahne, zwischen den Kramer Wilcken und den Cröper, Meister Butte gelegen, um eine gewisse Sum 
ma Geldes verkaufst. Mer nun was daran zu prätendiren hat oder naher Kauffer zu seyn vermeinet, 
kan sich Zeit Rechtens melden. 
8) Es hat dcrCammerfchnerder Hr. Schröder, fern Haust, in der untersten Fuldagaffe, vor eine gewisse 
Summa Geldes verkauft; Wer daran was zu prätendiren hat oder naher Käufer zu seyn vermeinet, 
wokle sich Zeit Rechtens melden. 
9) Es haben die Quantzische Erben, ihr Guth zu Häckershaufcn, um eine gewisse Summa Geldes ver 
kauft. Wer daran was zu prätendiren hat, kan sich Zeit Rechtens melden. 
10) Es bat des Schreinermeister Joh. Friedrich Schnabels nachgelassene Wittib, ihren , auf dem Werre 
zwischen der Frau von Rohden und derFrau Kiemschmidtin gekegenen Elterlichen Garten, um eine ge 
wisse Summa Geldes verkauft; Wer nun etwas daran zu prätendiren hgf oder näher Kauffer zu seyn 
Vermeinet, wolle sich Zeit Rechtens melden. 
(V) mu
	        

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