Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1764)

VIII 
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Z) Einem jenseits besagter Meyerey belogenen grossen Camp, welcher sowohl mit Gar» 
ten-Gemüß wie bisher geschehen, bestellet, als mrt Frucht besäet werden kan, und 4) 
Einer Wiese vor der Waldau belegen, bestehen, wiederum vermitthet werden sollen; 
Als können sich diejenigen, so ein oder das andere stück davon zu miethen gewillet, ft 
in dem Gothischen Hause melden, und daselbst die Conditiones vernehmen. 
11) Es will der Mühlmeister Hr Engelhard, in seinem in der Drusslgass stehenden HO 
ft , die oberste Etage, auf Ostern vermiethen. Wer darzu Lujthat, kan sich bey ft 
angeben. 
12) In der Oberstenziegengaffe, ist folgendes zu vermiethen: 1) Ein Kramladen, Stift 
Cannner, Küche und Keller. der 2ten Etage, 2 Stuben, 2 Cammern, Küchi 
und Holtzraum, zusammen oder Stuben weis Anbey ist noch eine Stube nebst Küft 
vorn heraus zu vermiethen.. 
13) Ein grosses Zimmer nebst 2 ordinairen mit Tapeten, sodann auch s Stuben tinl 
Cammern ohne Tapeten, 2 Gänge, Küche, Keller und Platz vor Hoch, (aus der L 
ber-Neustadt, welches die Frau Generalin von Urff geraume Zeit bewohnt) sind aus dl 
vorstehende Ostern zu vermiethen. 
14) In Nro 6zo. im Weissnhoff, hinterm Hof-Metzger Hrn. Senger, ist Ln der Zte 
Etage, eine Vtube mid Cammer zu vermiethen, und auf Ostern zu bezichen. 
V. Personen, so Bediente verlangen. 
1) Eine gute Küchen-Magd, welche geschickt im Kochen, mit Rehen, und Bügeln Bl' 
scheid weis, wird gegen guten Lohn sogleich in Dienst verlangt. 
2) Es suchet jemand, eine Amme, um billigen Gehalt 
3) Es wird zu Ostern oder auch sogleich, eine gute Haußmagd, welche Nähen und A 
geln kan, in Dienst begehrt. 
VI. Personen, so Dienste verlangen. 
1) Ein junges Frauenzimmer, von Honetter-Familie, so in allerley weiblichen Arbeit ft 
geschickt, suchet Dienste als Cammer-Jungfer. 
2) Ein im Schreiben und Rechnen wohlersahrner Mensch, suchet Condition aussechl! 
Cassel. 
Vtt. Personen, so tapiealia aufzunehmen gesonnen. 
1) Es verlangt jemand, gegen eine der allersichersten gerichtlichen Hypothek, ein CaM 
von 8O0 bis ickx> Rthlr. zu lehnen. 
*) Es verlangt jemand, gegen gerichtl. Verschreibung eines sichern Hauses, ein CaO 
aufzunehmen.
	        

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