Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1764)

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überfibeit. Wegen Mange! des Platzes, müsse» die Bücher den folgende» Tag gegen Bezahlung «Sgio 
UI« weiden. 
5) Da die Ziehung der ztcn und letzten Classe der 2ten Lotterie geendiget worden: Es wird solches dem 
1’nblico, und baß ein jeder feine Gewinste bey dem Coligan- bey welchem er eingesetzet, nach Vvr> 
schnsil des Plans, gegen Einlieferung des Original-Looses abholen könne, hierdurch bekannt gemach:. 
Giifd den 2)kk» Febr. »764. 
Fürstl. Heßifche L.0tterlL-I)ireLri<)» daselbsk. 
6) Da ber Herrsche Staats - und Mreñ-Calende: nebst denen axpendieirten gemeinnützigen Nachrichten 
fe:klg, und in dem Watsenhause bei dem Haußmeister und zwar das Exemplar bei der Vermahlen ersten 
kostbahrm Aufisge ungebunden für 16 Alb. gebunden, hingegen für r8 Alb. zu Haden ist: So wird 
fo!chc§ dein kubiico mit dem Anhange hierdurch bekannt gemacht, daß die eben nicht gar starck seyen 
de iluflw überhaupt auf Schreib-Pappier gedruckt ist, und der sauber gestocherte Kupferstich von des 
Hmn iiairdarafen Hochsürsil. Durch! toru-sit in obigem Preiß mit vcrkanfc wird. Cassel den 4lcn 
Febwar. 1764. > 
Sulfit. Heßische Direction 
des Artnett-wuif'etr-uttd Fündet-Hauses daftlbst. 
7) Anna Margrecha Eckhard, aus Unterngeiß, zz Jahr alt, ein weis Camisohl und braunen Beider- 
'nmden Rock anhabend, so im Kopf verwirrt, und den lincken Fuß vor knrtzem erfroren, wovon ihr 
2 Zechen abgelöset, ist seit 14 Tagen ent lausten, und stehst aller Nachsuchung ohngeachtet, nrcht zn 
siaten; d2her sie vermuthlich in denen starcken Gewässern ertruncken, oder sich sonsten wo todt oder 
lebendig befindet; Es werden demnach alle Dorffs-BedicNtt, besonders deren Hrn. Beamte dienstlichst 
ersuchet, wo sich diese Person findet, Nachricht anhero zu ertheilen. Nadvildöhausen den inen Febr. 
Fürsll. Heßrsches Ambe daselbst. 
8) Bey dm Gastgeber nnd Weinhändker Johannes Körber, alhier zum golden Engel , find wieder frisch 
angcfommcn: Frantzwekne, als Madera die Bvull. 18 ggr. Mallaga die Boatt. 16 gar. Champagne 
die Boot!. 1 Mir. 4 ggr. Muscat. die Boutl. 10 ggr. Pvntak 6 gqr. Auch find bey demselben zu haben, 
recht gute Mimveine, Ringauer, Markbromruer und Etiger48r,5zr,Z)r,59t und6or. Diese Weine 
sind Maas, Ohmen und stückweis zu haben. 
9) Es seynd bey Hm. Hagen, in der Oberstenqasse, indes Hrn. Buchhalters Hildewiqs Behausung wohn 
haft, Í u. Iviertel Pf. gute Valencer Mandela, 12 Pf. Holländische extrafeine Perlen Gerste, 5 und 
Mrkel Pfund beste bunte Frantzöfische Seiffe, jedes vor einen Edictmafißtn Thaler, sodann auch un 
terschiedliche andere Waaren mehr, billiges Preises zu haben: Weisse breite Cattrme, extra feine ^'arrok- 
Biüßtc hombre m>d Piquet-Charten, feine ftantzösische Ei^ieurs und allerley Qualitäten recht gute 
Chocohdc. 
10) Siiif b« hiesigen Gfadt Wage, find allerhand Sorten recht gute Obst - Bäume zum Pflantzen, als 
hochstämmige Aepfel und Bieren * dämme, wie auch von sehr rare» Frantzbaumen, auch von unter 
schiedenen SteinOvft Jngkicheu von vielen Sonen Graßblumen. Wer nun von ein oder anderen 
Lust zu lcmffea hat, kan sich daselbst angeben. 
11) Es hat die Fra« Assessor Unaewittekin, ihren vordem Unterneustädter-Thor, zwischen dem Herrn 
Geheimen Mierungs Rath Rusen, und dem Stadtwege geleaenen Gatten, um eine gewisse Summa- 
Geldes verkaufst. Wer nun daran was zu prLteadiren oder naher Käuffer zu seyn vermeinet, kan sich. 
Zelt Rechtens melden. 
>2) Zn der stetsten Marcktgasse, in der Frau Küchschreiberin Herwigin Behausung, ist zn haben- 
Carotin Reiß. ig Pf. vor r Rtblr. guter Hirßen 17 Pf. vor i Rthlr. Franckfurter Meitzen Grieß 
iz Pf. vor i Rthlr. Faden-Nudeln 8 «. ryalb Pf. vor i Rchlr. Reidel..Käse 8 u. -halb Pf. vor r 
Mhlr.
	        

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