Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1763)

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Mühle genannt, welche mit zwey Mahlgängen nebst einem Schlag-bohn-und Pocke Gan 
ge versehen, die andere aber aus 2 Mahlgängen bestehet, und in der Judenstrasse belegen 
ist, mit Anfang des 1764. Jahrs auf anderwärtige 3 oder 6 Jahr an den Meinftvieten- 
den hinwiederum verpfachtet werden sollen; Als wird ein solches zudem Ende hierdurch 
öffentlich bekannt gemacht, damit wann jemand Lust habe von diesen Mühlen eine zu 
pachten, sich selbiger in besagtem cermmo Morgens um - Uhr aus hiesigem Rathhause 
wolle einstnden, die Condkiones vernehmen, Sein Gebott thun und darauf des Zuschlags 
gewärtigen. Witzenhaujerr den isten Qctobr. 1763. „ ^ 
Buraeknierirer und Rath daselbst. 
HI. Sachen, so in-und ausserhalb Cassel zu verkauffen seynd. 
1) Die Bruch-oder sogenannte Keil-Mühle allhier bey Zweiren, welche einen Mahl-und 
einen Schlag-Gang, auch eine Schneid-Mühle hat, soll nebst denen dabey gehörigen 
Grund-Stücken, als dem Acker hinterm Wasser zu einem Scheffel, dem Wasser Aecker- 
gen, zu 4 Metzen, dem Pfaffen Acker zu einem Scheffel, und dem Acker hinterm Schel- 
lenderg zu'5 Metzen, sodann denen 2 Wiesen, Schulden halber Montag den ?ten Nov. 
s. c. an den Merstbiethenden, gegen baare edictmäßige Zahlung verkaufft werden. Wer 
nun Lust hat, solche zu kauffen, kan sich alsdann vormittags beym hiesigen Gericht 
eil.finden, sinn Gebott thun und der adjuilcnion gewärtiger seyn. Zwesten den 2zten 
August 1763. Adolph, Adelrcher Samt Richter. 
2) Es sollen des verstorbenen Henrich Oests zu Crombach, hinterlassenes Woynyauß, 
nebst dabey seyenden Baum-Gärtgen, an Christoph Thomas hergetegen, wie auch die 
dazu gehörige Gemeinds-Gebräuche in Land undWiesen bestehende, von Obrigkeit und 
Amts wegen an den Meistbietenden öffentlich verkaufft werden; Wer nun daraus bie 
then will, der kan sich in dem darzu ein für alle mahl auf Donnerstag den islen Der. 
schierskünftig anbercchmtm Libanons-Termin auf hiesigem Landgericht angeben und sein 
Gebott thun. Cassel.den 6tenOctobr. 1763. 
Fürstl. Hessisches Landgericht daselbst. 
3) Es wollen des verstorbenen Müller Brückmanns Erben zu Heiligenrooa, ihre ererbte 
Lafelost gelegene Vätterliche Mahl Mühle, bestehend in zwey Mahl-Gangen, Scheuer 
und Stallungen benebst einen Garten, worinnen ein Backhauß, wie auch zwey Gemüs- 
Garten, eine Wiese vier Acker groß, ein Hoff, der Schürmannö Hoff genannt, 3 Acker 
groß, noch ein Garten ein Acker groß , an den Meinstbietenden verkauffen, und sind auf 
besagte Stücke bereits überhaupt 3500 Rthlr. gebotten. Ferner haben die Kinder 2ter 
Ehe an Mütterlichen Gütern folgende Grundstücke, als nehmlich ein Garten 5 Acker groß 
der MühleN'Hoff genannt, und \\ Acker im Niesten Hoff gelegen zu überlassen Wer 
nun von gedachten Grundstücken etwas zu erstehen willens, kan-sich bey denen Erben 
melden 
4) Es wollen des verstorbenen Ober-Förster Grauen Erben, zu Kirchditmoll, ihren da 
hier vor dem Annaberger-Thor, in drmFrantzgraben, liegenden Gatten, verkauffen; 
Wer
	        

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