Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1763)

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25) Bey dem Wtinhandler Hrn. Warner, ist eine gute Partie Rhein« Wein angekommen, worunter- 
Stück Laubenheimer »755. um vatfcnnabUn Prerß zu haben. 
26) Der Verwalter Dörmg, in Hrn. Zollverwaiter von Ende Behausung, Ln der Möllersirasse, hat recht 
frischen guten Seitzer-Brunnen 9 Krüge vor 2 Rrhlr. zu verlassen. 
27) Im HerrschafftlichcnCommiß hLerseidst, ist eine wohlbespannte Chaise mit 2 und 4 Pferden, zu veu 
lehnen, und können die rech. Liebhaber sich dabey eines billigen Preises gewärtigen. Desgleichen wer 
den daselbst verschiedene Sorten recht gute Rhein und Frantz'Weine7 Mallaga, Muscaten , Pantac, pe- 
ttt- BoAu-gogne, Kum- ant) Arrack, wie auch füsch .Sältzer-Wasser, um biliige Preise, bei Partheyen- 
wie auch BouteiUen weise, im Hause verkauffl. 
28) Des Förster Beckers Erben, in der unter sten Ziegcngasse, haben verschiedenes Haußgerath zu verlassen. 
29) In des Schlosser Meister Pauls Behausung, in der Mitteigasse, sind zweyerley comn Franckfur- 
ter Speltzen Meeh!, 10 dis 11 Pf. vor 1 Rthlr. 12 Pf. mittler Lorten Perlen« Gerste vor i Rrhlr. 
und Welsche Nüsse die Metze vor 26 Alb. 8 Hlr. oder das S chock vor z Albus, wie auch gut Berlinerbiau 
das Pf. vor 2 Rthlr. IO Albus 8 Hlr. zu haben. 
Io) Der Bürger und Handelsmann 'Hr. Mauchart, so noch zur Zeit auf der Lhna hinter demFi'ch, in 
Nro 939. wohnhaft: verkauft gegen baare Zahlung ausser dem Hause, iss qantze, gute Fi ne Weine, 
auch bey Maaffen zu 28 Aldus, dito 21 Aldus 4 Hlr. und zu 18 Albus 8 Hlr. Unaeiisch 8t. Ke« 
vrgerAusdruch. eine gepichte Schoppen Bouccille zu i Rthlr. r6Ald. süssen Wein das Maas 20 ggr. 
Gegen der nechsikünfttgen Obe? neustäorer Barrholomai Messe aber kan man bey ihme aus der ersten Hand, 
Bourgogne MuscatíU de Lünette-Massage-Madera und Necear- Wein Verschiedener Sorten, Provenir 
Ocdl, Stockfisch, Butter, Käse, Rerß, Kewürtze, Mandeln, Rosinen, Corinthcn, Zucker. Arack 
zu Ponclie, Coffe, The, Chocolade, ssanaster, Schnupf und Rauch-'Laback, re. gegen vtllige Zahlung 
Hahne . . ^ 
Zi) Wer geschcelte Gerste kauffen will, kan sich bey dem Commercien Commissarius Monestier, wohnhaft 
auf der Oder Neustadt melden. Don Nro 1 werden 25 Pf. von Nro 2. 20 Pf. und von Nro z. weicht 
errra feine Perrlen-Gerste ist, 16 Pfund vor 1 Rthlr. geben. Unter einem Rthlr. aber, wird nichts 
verkauft. 
Z2) Der-Frantzosische Vorsänger Hr. Clement, und Consottcn, haben ihre auf der Oberneustadt, in der 
Wein beiger Straffe, gelegene Behausung, verkauft; Wer naher Kauffer seyn will, oder was daran zu 
prarendüen hat, wolle sich in demse-ben Hanse, bey Hrn. Schmidt melden. 
33) Es macht hiermit der privtlögitte Seydenstrumpff Fabrican: Stöber bekant, daß er alhier auf der O- 
berrrcustadt in dem Berlepsi chen Hause, seine Fadttc anlegen wird. Gölten sich hierzu von der Pro» 
feßisg. tüchtige Gesellen, finden welche bey ihm Lust zu Arbeiten hatten, können sich in eimcldem 
Hause angeben, und verspricht derselbe, an Lohn, elw.s mehr als die Hanauer bekommen, zu geben. 
3.4) Nachdem die Höchsten Orrs e folgte gnädigste Erlaubnüß zur Herausgabe derer Merkwürdigsten Lan« 
ves begeben heilen , während des Kr reges, mit Ei? schloß des Friedens, unter folgender Aulrchrifft: 
„Das wöchige zum Andencken: für das von Gott, durch einen fechs-jahrigerr Landrund 
„Oolcrer: verderblichen Rrieg hart heimgesuchte, und durch einen sie hu lech gewünschten 
„Frieden wieder erlosece Larrd der Hessen, ln heiligen Reden entwvrffen, und mit historischen 
„Anmerckungen erläutert rc. 
von Hvchfrnstl Landes Regierung, unter dem 4ten jetzt lauffenden Monats, Gnädig und Hochgünstig, 
Endcs Unterschriebenem, bekandt qeinacht, und dabey: die nöthigen Nachrichten, für sich zu sanften, 
aufgegeben worden; Als werden jedes Otts respective Obrigkeiten und Vorstehers, besonders diejenige, 
welche das Schickfabt von Belage:ungen, Feindlichen An-, und Einfällen, erfahren müssen, geztemeno 
und Diensiaefi essn ft ersuchet: Zu denen vielfältig gehabten Kriegs» Beschwernüssen, bey der von Kott 
wieder gegönnten Rübe, zu stiller Ueberdenck und Bemerkung derer sonderbahren Vorfällen, einige Ne« 
bcnstnnden anzuwenden, und davon an denVessasser baldmöglichst Nachricht einzusenden. 
So gemeinnützig diese Arbeit fallen wird, da sie einem jeden unserer Landes Einwohner, und auch der 
Nach»
	        

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