Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1763)

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wer die von Hrn, v. Löwenstein erblich erkaufte hohe und-niedere Jagd an den Meistbie 
tenden verkauft, werden. Wer nun dazu und solches alles entweder beysammen, oder 
ein und ander Stück zu kauffen Lust hat, kan sich beym Regiments-Fckdschcer Hundes 
hagen als Curatori bonorum alhjer in Cassel angeben, und den Specifiquen Anschlag ein 
sehen , hernach sein Gebott thun. Aus Dero Behausung und Zubehör allster, aus der 
Oberneustadt sind nunmehro 1300 Louis d’or oder tffoo Rthlr. gebottm worden. Wer 
nun ein mehreres davor zu geben gesinnet ist / derselbe kan sich bey obbemeldten Curàtors 
bonorum Hundeshagen angeben. 
2) Cs wollen des verstorbenen Schneider-MeisterMartins Erben, ihr ererbtes Wohnhauß 
zwischen des Kaufmanns Nienaber Erben, und der Wittib Schieden gelegen, an 
den Meinstbietenden verkauffen, und sind bereits 800 Rthlr gebctten. Wer nun denen 
Erben zum besten ein mehreres zu geber willens, kan sich bey dem Vormund Mstr. We 
tzestein melden. 
z) Es ist jemand gesonnen, ohnweit Cassel ein Land, Guth, welches bestehet in einem Wohn 
hauß, 8 Acker gut Land, 2 Acker Wiesen, z Acker Garten , wobey ein Handel oder 
Wirthschaft zu treiben, um eine gewisse Summa zu verkauffen. Wer nun darzu Lust 
hat, kan sich beym Verleger melden. 
4) Es will der Metzger, Mstr. Johann George Sänger, seine Eck-Behausung, vor dem 
Zeughause gelegen, welche mit 2 Thüren, nebst Stallung und Brunnen versehen, ver 
kauften. Wer darzu Lust hat, kan sich bey ihm melden. 
5) Es wollen des verstorbenen ConààL.Erhebers Psaffenbachs hinterl. Erben, ihr im 
sogenannten Sack, an dem Hof-Hospital einerseits und dem Bauschreiber Hrn. Zaun, 
anderseits gelegenes Wohnhauß, verkauffen: Wer dazu Lust hat, kan sich bey gedach 
ten Erben melden, \ 
6 ) Des Conrad Sebelhaasen Erben, zu Homburg in Hessen, wollen ihr daselbst gelegenes 
Wohnhauß nebst Brennoffen und Werckzeug zur Töpfer-Profeßion, verkauffen. Mann 
nun ein Töpfer-oder sonsten jemand darzu Lust hätte, kan sich daselbst bey 'denen Erben 
angeben und sein Gebott thun. 
7) Es ist die Wittib Eskuchin, auf der Oberneustadt, gesonnen, ihren neben der Wein- 
berger Schantze gelegenen Garten, in dem Stande wie er sich vorjetzo befindet, nebst dem 
daran liegenden stück Acker Land, zusammen z Acker haltend, gegen ein annehmliches 
Gebott zu verkauffen. Wer dazu Lust hat, kan sich bey ihr melden. 
8) Es will die Frau Geheime, Rathin Motz alhier, ihre vor der Unterneustadt hinter dem 
Siechenhoff gelegene Oehl, Mühle in der Beschaffenheit, wie sich solche vermahlen be 
findet, nebst dazu gehörigen zween Garten, einem Graß - Platze hinter der Mühle und 
vhngefthr 8 Acker haltenden Wiesen neben derselben jenseit der Loße, auch sonstigen Ge 
rechtigkeiten und Zugehörungen, gegen ein annehmliches Kauf-pretium verkauffen, und 
sind darauf bereits 1550 Rthlr. gebotten worden.Wer nun ein mehreres zu geben geson 
nen, wolle sich bey dem hiesigen Regierung6.8ecretario Motz, melden. Und dienet übri 
gens annoch zur Nachricht, daß die Helste des Kans-preñi, wann es verlangt wird, auf 
besagter Mühle stehen bleiben kan. CS
	        

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