Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1763)

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ner die von Hm. v. Löwenstem erblich erkaufte hohe und-niedere Jagd an den Meistbie 
tenden verkauft werden. Wer nun dazu und solches alles entweder beysammen, oder 
ein und ander Stück zu kauften Lust hat, kan sich beym Regiments-Feldscheer Hundes, 
Hagen als Curatori bonorum allster in Cassel angeben, und den 8peciÑLiuen Anschlag ein» 
sehen, hernach sein Gebolt thun. Auf Dero Behausung und Zubehör alhier, auf der 
Oberneustadt sind nunmehro 1302 Louis d’or oder 6500 Rthlr. gebotten worden. Wer 
nun ein mehreres davor zu geben gesinnet ist, derselbe kan sich bey obbtmdfcun Curatore 
bonorum Hundeshagen angeben. 
2) Es soll die auf der Ober-Neustadt an des seel. Herrn Secretarius Roberts Erben gele 
gene ehemahlige Wolffarthische-jetzt herrschaftliche Behausung gegen edictmäßige bacwe 
Zahlung verkauft werden, und sind über die letzthin geboltene 5500 Rthlr. annoch werter 
220 Rthlr. mithin nunmehro 5722 Rthlr. daraufgebotten worden. Wer nun ein mehre 
res geben will, kan bey dem Kriegs-Rath Wille, auf der Oder-Neustadt sich deßfalls 
melden. Cassel den i tten May 176z. .... 
XOiilCf Vigore Commifíionis. 
3) Es wollen des verstorbenen Schneider-MeisterMartins Erben, ihr ererbtes Wohnhauß 
zwischen des Kaufmanns Nienaber Erben, und der Wittib Schieden gelegen, an 
den Meistbietenden verkauften, und sind bereits 822 Rthlr gebotten. Wer nun denen 
Erben zum besten ein mehreres zu geber willens, kan sich bey dem Vormund Mstr. We- 
tzestein melden. 
4) Es ist jemand gesonnen, ohnweit Cassel einLand-Guth, welches bestehet in einem Wohn 
hauß, 8 Acker gut Land, 2 Acker Wiesen , i- Acker Garten , wobey ein Handel oder 
Wirthschaft zu treiben, um eine gewisse e^umma zu verkauffen. Wer nun darzu Lust 
hat, kan sich beym Verleger melden. 
5) Es will der Metzger, Mstr. Johann George Sänger, seine Eck-Behausung, vor dem 
Zeughause gelegen, welche mit 2 Thüren, nebst Stallung und Brunnen versehen, ver 
kaufen. Wer darzu Lust hat, kan sich bey ihm melden. 
6) Es wollen die Göddäisch-und Schönauerische Erben, ihr in der mittelsten Marcktgasse 
akhier gelegenes steinernes Wohnhauß, welches wegen des darinn befindlich räumlichen 
Ladens (so sich aber auch zu einem Zimmer gar wohl aptiren lässet) und steinernen, mit 
einer starcken eisernenThüre versehenen Gewölbe zum Waaren-Lager vor einenKausmann 
sehr bequem ist, samt dazu gehörigen weitläufftigen Hintergebäude mit Stallungen ver 
kauffen, und können diejenige, so ein annehmlich Gebott darauf thun wollen, solches dem 
Regierungs-8ecrelgrívMotz bekanntmachen und ven diesem derer Interessenten Erklärung 
vernehmen. 
7) Es wollen die Gerholdische Erben, Ihre ererbte Behausung in kr obersten Trusselgasse, 
zwischen Hrn. Himmellmann und dem Schuhmacher Meister Grebe gelegen, gegen baa- 
re edictmäßige Bezahlung verkauffen, und sind bereits 802 Rthlr. darauf gebotten wor 
den. Wer nun ein mehreres zu geben gesonnen, kan sich bey dem Stadt-Bender Chri- 
ßoph Weymar oder dem Bierbrauer Liebehentz, in der Kruggasse melden. 
8) Es
	        

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