Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1761)

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s) In der Untersten Marcktgasse, in des Spcnnadelmacher Kochs Hause, ist zu haben: 
rother französischer-und weisterRheinwein/ Lie Louceille vor io Albus 8 H!r. Wie auch 
' extra Mm Wem-Eßig, das Maas vor i6 Alburk - ; 
6) Bey dem Becker-Meister Elias Wentzel, Ln der Altenneustadt, in der Mühlm- Gasse, 
ist guter Eßig, Ohmen und Maaß weis, die Ohme zu 6 Rthlr. Li Alb. 4 Hlr. das Maaß 
vor z Alb. zu haben. u - 
7) Auf der Oberneustadt, bey Hrn. Wilhelm Höckell, in klr. Iheoöor Landre Erben Be 
hausung , in Nro z8. ist extra guter Pontac und Franß- Brandtewein, ingleichen atter 
. (Ion5ac, extra Rheinweine und rothe Elsässer Weine, in civilem Prciß, zu haben. 
8) Es hat jemand, eine wohl-conäiriomtte Chaise, wie auch 2 bis 3 Stück Pferde, zu 
verlassen. 
9) Es hat jemand, zwey grosse Zeug-Schräncke, um billigen Preiß, zu verkauffen. Dev 
Verleger gibt Nachricht. 
10) Bey dem Kaufmann Hm. Lange, in der Oberstengasse, sind zu haben: Allerhand 
Sortm neumodische Ehlm-Waaren, als schöner Cattun, feine und ordinaire Sitze, neu 
modischer Chamelot, beste Baumwollene Zeuge, schöner Damast und Calmang, halben 
Schweitzer Cattun, und mehrere Ehlen-Waaren; Wie auch feiner Flachs. 
11) Es haben die sämtlich Collignonische Geschwister, ihr auf der Oderneustadt, zwischen de 
nen Sattorischen Erben, und dem Mauer-Meister Augner, gelegenes gemeinschafftliches 
Hauß und Garten, um eine gewisse Summa Geldes verkauft. Wer daran etwas-zu 
prätendiren oder näher Käuffer zu seyn vermeinet, kan sich Zeit Rechtens melden. 
12) Ein gewisser CariàràslheologiL, alhier, ist gesonnen: Gàdlichen Unterricht in der 
Lateinischen, wie auch Hebräischen und Griechischen Sprache, in Privat Stunden, Wö 
chentlich 6 Stunden, für Erwachsene aber auch in Philosophicis und andern geanten 
Wissenschñfften, auch allenfals im Französischem, zu geben. Selbiger will auch ausBe- 
gehren, nicht nur in seinem Logis, sondern auch nach Beschaffenheit der Umstände zu seinen 
Scholaren ins Hauß kommen. Wem damit gedienet , kan sich beym Verleger dieser Zei 
tung melden, welcher nähere Nachricht ertheilet. 
LZ) Herr Johannes Giessel, im Weissen Hoff, wohnhaft, ist gesonnen, im Zeichnen, 
und Zlluminiren, Information zu geben. Wer darzu Belieben tragt, kan sichbey ihm, 
daselbst melden. 
14) Es ist die Wittib Heideckerm, gesonnen, Kinder, im Christenthum, wie auch im Na 
hen und Stricken , zu informiren. Welche darzu Lust haben, können sich in der obersten 
Ziegengasse, bey ihr selbst melden. 
sO Am Steinwege, nahe amZwehren Thor, in der Gerlachischen Behausung, wird im 
Frantzüsischen wie auch im Teutschen, Information gegeben. Weiche hierzu Lust haben, 
können sich allda melden. 
i 6 ) Es seyud aus einem gewissen Hause den ¡7tm hujus zwey Meßingene Coffe-Kannen, 
diebi-
	        

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