Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1760)

( 428 ) (-Lau? 
chende Ostern, in Dienst verlangt. Jngkeichen auch, eine gute Kinder-Magd, welche 
mehr gedienet und im Nähen erfahren, wird ebenfals zu Ostern in Dienst begehrt. 
r) Es wird ein Haußknecht, alhier in eine Wirthschafft, gegen guten Gehalt, verlangt. 
3) Es wird eine gute Amme, sogleich in Dienst, begehrt. 
4) Es wird in eine stille Haußhaltung eine gute Viehe Magd, gegen einen raisonabten 
Lohn, zu Ehristag in Dienst begehrt. Der Verleger gibt Nachricht. 
VI. Personen, so Dienste verlangen. 
r) Ein gewisser im Rechnen und Schreiben, hinlänglich erfahrner Mensch, welcher auch 
französisch spricht, und bey Renthereyen schon als Schreiber gestanden, suchet bey einer 
andern Herrschafft emploie zu werden; Auch kan selbiger wegen seiner Aufführung, gute 
Attestat« vorzeigen. Der Verleger ertheilt nähere Nachricht. 
2) Ein von honetter Familie, im Rechnen und Schreiben geübter Mensch, suchet in oder 
ausserhalb Cassel, Die Tuch-Handlung zu erlernen und befindet sich im stände hinlängli 
che Caution zu stellen. 
VH. Persohnen, so Capitalia auszulehnen gesonnen. 
j) Cs sind 1000 Rthlr. gegen Landübliche Interesse und sichere Hypothek, zu verlehnen, 
auch kan das Capital allenfals getheilt werden. 
2) Es sind 400 Rthlr. gegen landübliche imeretlè und sichere Hypothek, zu verlehnen. 
3) 60Q Rthlr. in alter Nieder-Hessen Wehrung, sind gegen hinlängliche gerichtliche Hypo- 
, thec und Landüblicher Interesse, zu verlehnen. DerVerleger gibt Nachricht. 
VIII. ^Otüicstron von allerhand Sachen. 
l) Dem puvüco wird hierdurch bekant gemacht, daß, da die Francksurther ordinaire rei 
tende Post, Dienstags und Sonnabends, Abend, später nicht als 6 Uhr, in hiesigen 
Thoren ausgelassen werden soll; Alle diejenige, welche auf gedachte Post ihre Briefe 
mitschicken wollen, sich hiernach zu richten, und solche vor s Uhr Abends aufzugeben ge 
geben werden. Cassel den sten December 1760. ^ ^ ' 
Hochfurstl. Heßrsches Gber-pc»st-Amt alhrer. 
2) Auf
	        

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