Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1759)

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io) Auf 
( i 9 f ) 
mann, Friedrich Köhlers, nachgelassene Erben, ihren vor dem Möller-Thor alhier , zwi 
schen des Hrn. Postmeister Reinücks-und den Christmannischen Erben, gelegenen Gatten, 
an den Meistbietenden, verkauffen, und sind darauf bereits 570 Rthlr. gebotten worden. 
Wer nun ein mehreres zu geben gesonnen, kan sich bey dem Vormund Hm. Regiments- 
Feldscheer Hundeshagen, melden. 
II. Sachen, so in Cassell zu vermiethcn seynd. 
1) Es will der Hr. Cantzley-Rath Dupuy, in seinem vor derEsplanade, gelegenen kleinem 
Hause, die 2 untersten Etagen, auf Michaeli vermiethen; wer darzu Lust hat, kan sich 
bey Ihme selbsten, angeben. 
2) Es wollen des Acciß-Schreiber Rothens Erben, alher, ihr in der Obersten Gasse be- 
legenes Hauß, nebst dem dabey befindlichen NebemGebäude und Stallungen, entweder 
gantz oder Etagen weiß, sogleich vermiethen; Wer nun darzu Lust hat, wolle sich bey 
besagten Erben angeben. 
3) Auf der Oberneustadt, in des Beckermeister Wilhelm Weymars, Behausung, ist in 
der zten Etage, i Stube, Kammer und Küche, zu vermiethen und auf Johanni zu be 
ziehen. 
4) Es sind zehn Acker Land in einer Breite vor dem Möller-Thor auf dem sogenanten 
schwarhen Steine imMommerode, anHrn. Stadt-Baumeister Helgenberg und Edeliche 
Erben. 2) Ein Acker auf der Trusel vor demNeuen-Thor, an des Hof-Metzger Reis- 
mann , Wittib und Meister Johann Christoph Wernecke. 3) Ein Acker im Mondschein, 
an Valentin und Rudolph Wernecke, Erben, sodann ein Acker am Kratzenberge, an 
Rudolph Wernecke, Erben und Hrn. Renth-Meister Buchs, Erben, gelegen, entwe 
der zu vermiethen oder zu verkauffen. Der Verleger gibt nähere Nachricht. 
?) In der Obersten Gaffe, im goldnen Löwen, ist aufMichaeli, i Stube und Kammer, 
aneinander nebst kleiner Kammer und Küche, zu beziehen. 
6) Bey dem Zudenbrunnen, in des Schuhmacher-Meister Biermanns Behausung, sind 
verschiedene Logimcnter, nebst anderer Gelegenheit, an einen Becker und auch an einen 
Brauer, zu vermiethen und können aufMichaeli bezogen werden. 
7) Es will der hiesige Cammerherr, Frey-Herr von Dörnberg, sein in der Obersten Gasse 
gelegenes Hinter-Hauß,aus Johanni schierskünfftiq, vermiethen; wer darzu Lust hat, kan 
sich bey dem Regierungs-keZittrawre Hrn. Lange allhier, desfals melden. 
8) Es will der Becker-Meister Fuhrhans, in seinem Wohnhause, in der mittelsten Fulda- 
Gasse , die zwey untersten Etagen, benebst Boden und Keller, auf Johanni oder Michaeli 
vermischen, (welches sich vor einen Brauer oder Becker schicket;) wer darzu Lust hat, kan 
sich bey ihme selbst, melden. 
9) In der Frau Weinebergin Behausung, ist ein Logiment, welches sich vor einen Brau- 
schicket, zu vermiethen.
	        

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