Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1757)

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zum Glockenschlag ir Uhr bey hiesigem kelervE-Ambt, einfinden, ihr Geboth thun 
und darauf der Adjudication erwarten mögen. Bovenden den 12. August 1757. 
H, P. Meisterlin, vigore Commission«. 
I V. Sachen, so in Cassel! zu vermiethen seynd. 
1) Es hat die Witwe Frau Strassenmeyerin, in ihrem Hause vor der Fulda-Brücken, 
ein Logiment, auf die Fulda stossend, sogleich zu vermiethen. 
2) Es hat der Kauffmann Döring, welcher auf dem Brinck in der Frau von Rhoden Hause 
wohnhafft, auf Michaeli in der ersten Etage, eine grosse Stube und Kammer, wie auch 1 
im Vorder-Hause, einen Holtz-und Pferdestal! , zu vermiethen; wem damit gedienet, ¡1 
kann sich bey gedachtem Hrn. Döring melden. 
'3) Auf dem Marställer Platz, ist in einem wohlgelegenen Hause, die unterste Etage zu ver- 
miethen, welche in 1 Stube, Küche, Kammer, Hofraum, Keller und Werckstatt be- . 
stehet, so auch allenfalls zu einem Kram-Laden aptirt werden könnte. Wer solches zu 
bewohnen Lust hat, kan sich bey dem Hos-Kupserschmidt, Hrn.Küper melden. 
4) Auf demTöpfenmarckt, index Jungfer Knauerin Behausung, ist eineStube nebst zwey 
Kammern, jährl. vor 12 Rthlr. zu verzinsen und kan sogleich bezogen werden. 
s) Beym Gastwirth Hrn. Schaffer am Steinwege, ist eine Stube, Cammer und Küche, - 
zu vermiethen und kann nach instehendem Michaelis Marckt, bezogen werden. 
6) Vorm Schloß, in einem gelegenen Hause, ist i Stube auf dem Hauß-Erden nebst 
Kammer und Küche, wie auch eine Treppe hoch, i Stube und 2 Kammern, hintenaus, 
zu vermiethen, und können sogleich bezogen werden. 
7) Es stehen in einem Hause auf.dem Graben gegen der Lutherischen Kirche über, zwey 
Stuben, nebst Küche und Kammer, auf künfftigen Christag, zu vermiethen. Der Ver- 1 
leger gibt Nachricht. 
V. Personen, so Dienste verlangen. 
i) Ein junger Mensch, welcher schon mehr gedienet, auch im rechnen und schreiben erfah 
ren, suchet Dienste, als Laguay, und kan sogleich oder nach Michaeli in Dienst gehen. ; 
Der Verleger gibt Nachricht. 
VI. Personen, so Bediente verlangen. 
1) Aus ein gewisses Land-Guth, wird ein Gärtner, der die Aufwartung und Einnahme 
zugleich besorgen kan, verlangt. Der Verleger gibt Nachricht. 
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