Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1756)

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Franckfu^ker Spelßen-Mehl, auch fein Franckfutter Grießmehl, von der feinesten Sorte 18 Pfund vor 
i RU).ir. von der zweyten Sorte aoPsundvor i Rthlr. von der dritten Sorte 24Pfund vor iRlhtr. 
Grießmehl i8 Pfund vor i Rthir. das Malter von der feinsten Sorte 7 Rthlr. 21 Aid. 4 Hlr. 
die zwente Sorte das Maller 6 Rthlr. 26 Alb. die dritte Sorte das Malter 5Rthlr. 21 Albus 4 Hlr. 
Grießmebl daß Malter 6 Rthlr. 26 Albus. Auch ist allezeit zu bekomme» fein Nürnberger Spritzen» 
mehl 15 Pfund vor 1 Rthlr. 
6) Es Kat der Sattler-Mstr. Braun Junior* eine viersitze Chaise zum reisen zu verkauffen. 
7) Bey dem Kaufmann Herrn Peitzer in der Oberstengaffe, ist zu haben, feiner Flachß 8 Pf. vor 1 Rthlr. 
auch extra fein Flachßengarn. 
8) Es soll ein mit Nußbaum sauber sourniret und gelb beschlagenes Comtoir, so wohl conditionirt ist, item 
eine silberne Sack-Uhr ausgespielet werden der Einsatz begehet in einem Gulden, und werden hierzu 
achziq Miktspieler (ausser denen man sich nur zwey Freywmffe vorbehält) erfordert; Wer nun hierzu, 
auch allenfalls odenerwehnte Stücke in Augenschein zu nehmen Belieben tragen rörfre, werden solche 
sofort vorgewiesen werden, der Ort und um welche Zeit wird denen Mittspielern public gemacht, 
auch bey vorfallender Ausspielung mit Bier, Pfeiffen und Toback aufgewartet werden. Das 
Comtoir ist der be w und die Sack-Uhr der 2te Gewinst. 
9) Der Huth « Fabriquant Herr Kodier, bat vor 2 Jahren ein Buch nachfolgendes Tituls: Monumen- 
tum Sepulchrale ad Mauritii Haffiæ Landgravii, Memoriam gloriae sempiternam, erectum, Caflelíis 
1638 • in Folio, verlehnet, und vergessen an wen; Wer es hat, wird gebeten es ihm wieder zu 
überliefern. 
10) Da zu denen den 2oten und folqende Tage dieses Monaths verauctionirt werden sollenden Büchern, 
annoch ein 2kcr Appendix gekommen, als stehet solcher bey dem Verleger dieser Zeitung gratis zu haben. 
11) In der Wildemannsqasse in dem soqenannten engen Gaßgen, bey dem Schreiner-Mstr. Beißheim, 
feind etliche Sorten Englische Stühle, Vetellen, Canapées, Tische, Comtoirs, Comodea, wie auch 
ein Dutzt mit spanischem Rohr aestochrene Stühle, um billigen Preist, zu haben. 
12) Ein zusammengesetzter Kleider schranck, mit 2 Tküren stehet zu verkauffea. 
13) Es verlangt j wand eine noch brauchbahre Drechseibanck, nebst denen darzu gehörigen Instrumenten. 
Jnqleichen einen kleinen eisernen Offen mit Aufsatz, so noch in gutem Stande seyn muß, und sich in 
eine Gewächs Stube schickt, zu kauffen. 
14) Es Kat jemand zwey recht schöne Möpse, welche beyde ein und ihalb Jahr alt, und wovon die 
Hündin ttächtiq zu verlassen. 
15) Es ist einer Wäscherin auf der Herrschafftl.Bleiche, eine Serviette weggekommen ,welche vonVamatt» 
der Grund geflanimet mit bouquete, und herum mit einer gedlühmten Spitze darein gewürcket, und 
gezeichnet mit blauen Garn W. mrt der Krone auf beyden feiten recht; Da nun der Wäscherin sehr 
daran gelegen solche wieder;» bekommen, so verspricht sie demjenigen, so solche etwa gefunden und ihr 
wieder zu stellet, I Rthlr. recompens, beym Verleger dieser Zeitung ist der Nahme von der Wäscherin 
zu erfragen. 
16) Es ist ein gantz neues und mit grünen Tuch inwendig bezogenes Cario!, zu verkauffen. Wer nun be» 
liefen bat solches zu kauffen, kan sich beyzHrn Speiser Farenbach in dem Dillingtschen Hause auf dem 
Maickce melden. 
17) Es Kat jemand Hiaznnten-Zwiebeln zu verkauffen . das hundert i8Gqr. 
18) Zwey Mehl-Kasten, worin 6. bis 7. Viertel gehen, ein groser Backetrog, sämtlich vom Eichen» 
holtz, wie auch eine grosse ovale Tafel vor 12. Persohnen sieben zu versilbern. 
19) Es hat jemand Sckwerd Bohnen um billigen Preist zu verlassen. 
20) Es hak jemand eine véritable silberne Engl. Sack Uhr, welche inwendig veranldet. Desgleichen eine 
si! berne Tahattiere von neuer façon und mit einem Portrait versehen, ist zu verlassen. Der Verleger giebt 
Nachricht. 
, ' . ' Pp 3 
X. Ge-
	        

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