Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1756)

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7) Es will dir Frau Wittib Boüknois in ihrer Behausung auf dem Brink in der 2ten Etage, i Stube, 
Z Lamme n und eine Küche, sodann , in der zttn Etage, iStuoe, Cammer und Küche zukünftige 
Ostern ve> miethen. 
8) In einem wohlgelegenen Hauß vor der Esplanade, ist eine ganze Etage, auch allenfals noch mehrerer 
Gelaß i mit oder ohne MeubUS. zu vermielhen, und sogleich zu beziehen Der Verleger giebt Nachr. 
§) Ls will der Handelsmann -^rrr Johann Chnsuan Rkißrng am Macekl in seinem gegen Ihm überste 
henden ^ause, die unterste uiw zweyte Etage und was noch darzu befindlich, gleich oder auf nechstin» 
stepende Ostern vermrethen, wobey auch etwas Keller und Platz vor.Holtz zu legen, mit beygegeben 
werden dann. 
jo) Slr/fdeptMarckte in einem wohlgelegeren Haufe, zwey Treppen hoch, fepnd 2 Stuben, wovon r Stube 
tapentt ist, 2 Camp ern, Küchen, Keller, nebst einer Cammer vor Holtz zu legen, zu vermielhen, 
und können auf Ostern bezogen werden. Beym Verleger ist nähere Nachricht, 
n) In der Frau Lt.i\ chopmännin Behausung in der Müllerstrasie, find in der gte» Etage, 4 Stuben , 
Kammern, Küche. Keller und Boten, auch Stallung vor 6. Pferde, inglerchen Platz eine Chaise 
zu stellen, so gle-ch oder uns Ostern , mit oder ohne Meubles zu vermielhen. 
12) In des Herrn Cammer - Rach Müllers Behausung vor dem Ähnaberge, gegen dem Closter über, seynd 
2 Stuben und rCammern, zu ve.mrethen; wer dazu Lust hat, kan sich bey dem Becker Meister Johann 
George Siebert melden, und r as weitere vernehmen. 
33) In der Müller straffen in der Mittrb Frau Wernerin Behausung, ist die zweyte Etaae, bestehend aus 
2 Etüden, 4Cammern, 2Küchen, und Keller, sogleich oder auf Ostern zn vermiekhen. 
14) Auf der Obe Neustadt in der Höckelischen Erbe» Behausung, ist in der untersten Etage, eine Stube, 
Cammer, Küche Boden und Stall, wie auch noch uukerjchieocne Logimen er zu vermielhen. 
15) In der alten Neustadt am Kirchhof, bey der Wittib Knochin, in ihrer Behausung, ist i Stube, 
und Cmrimer sogleich zu vermrethen und zu beziehen. 
iS) In des Herrn Theodore d-rmdiLBehausung auf der Ober-Neustadt, ist das zte Stockwerk zu ver- 
mielhen, und kann enrweder sogleich oder auf Ostern halb oder ganz nebst zwey Küchen und einem Holz- 
platz, bezogen werden. 
V. Personen, so Bediente verlangen. 
1) Es wird eine gute Küchen-Magd, welche in der Kocherey wohl erfahren ist, wie auch eine Kindcr- 
Magd, welche mir nehen, waschen und bügeln Bescheid weiß, auf nechstkünfuge Ostern in Dienste zu 
gehen, gesucht. Der Verleger giebt Nachricht. 
VI. dstoüñeatlon von allerhand Sachen. 
j) Zu der den i2ten hujus gezogen werden sollenden letztern und xroñtahlcsten Classe der Hannoverischen 
Geld-und Bücher - Lotterie, kan Herr Hagen gegen der Lutherischen Kirche über wohnhaft, uoch 
Loose uberlassen vor 2 Öitblr. 16 Alb. Planmäßiger Einlage. 
2) Ein Besteck, worin ein zur 6eomctrie gehöriges vollständiges Reißzeug, ist beym Verleger zu besehen 
uno zu erhandeln. 
Z) ES hat der Vormund, Meister Gottfried Speck alhirr, über Martin Fischers hinterlassene Kinder, 
Ü r Mütterliches bey den, Eiechenhof an der Strasse stehendes Wohnhauß, der Fisch genant, nebst 
Stallung. Garten und übrigen Zubehör, zwischen der Wittib Wentzelin und dem Gastwirth Grau 
gelegen, auf erhaltenes decretum alienandi nach verflossenen Fatalien, nunmehro würcklich gerichtlich 
verkauft; Wer nun was daran zu prätendiren hat oder näher Käufer zu seyn vermeinet- derselbe kan sich 
tu Zelt Rechtens bey dem Becker Meister Henrich Ditmar daselbsten melden.
	        

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