Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1754)

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II. Sachen, so in und außerhalb Cassel zu verkaufen siynd. 
1) Es sollen des seel. Ober-Schultheiffen Ec. Godels hinterlassene sämtliche Immobilie, als 
i) Das Hauß in hiesiger Müller-Strasse zwischen des seel. Lc. Schopmanns Wittib und 
dem Cramer Wilcken nebst Hinter - Gebäuden, Scheuren und Gängen. 2) Ein groser 
Garten à 9. Acker im Franh-Graben, zwischen dem Cammer -ksbiNracor Wedekind und 
dem Rathsverwandten Ewald, nebst darinnen stehenden Wohnhauß. 3) Ein Stück 
Grabeland, ohngefthr ein Acker groß, in dem sogenannten Opffermannischen Garten 
vor dm: Möller-Thor am Seiler-Wege, zwischen dem Tobacksspinner Keil gelegen, 
den 8ten januarii schierskünftigm Jahres von Lommitüons Wegen an den Meistbietenden 
verkauft werden. Wer nun eins oder das andere zu erstehen gedencket, der kan isich be 
sagten Tages auf Fürst!. Regierung coram LvmmttEons melden und sein Gebott thun, 
gestalten, so balo die Glocke 12. geschlagen haben wird, dem Meistbietenden der Zuschlag 
geschehen soll. Cassl den 2rten Octobr. 1754. 
2) Es wollen die Bourdounisehe Erden, ihre Behausung in der Fliegengasse, zwischen dem 
Tuchmacher Msir.Pflüger und N. N. au den Meistbietenden verkauften , und sind 
bereits 22s. Rthlr. gebotten, wer ein mehreres zu geben Lust hat, kan sich bey dem voä. 
Medie. Hrn. Holland und bey dem Raths-Verwandten Hrn. Grandidier melden, 
und das weitere vernehmen. 
3) Es wollen der Gastwirth, Hr. Peter Grau und der Bader Johann Henrich Hilcke, als 
Vormundt, das Gasihauß zum rothen Mandel, in der Kastenals-Gasse, zwischen dem 
Hrn. Regicrungsraht Koppen und dem Hüter N. N. desgleichen auch an Ländereyen vor 
Cassel, als: 0 Zwey Acker auf dem Moutschein, zwischen Johannes Carl und Chri 
stoph Sicbert von Niedcr-Velmar. 2) Ein und ein Viertel Acker, zwischen Mstr.Mel 
chior Kniest und Martin Sickert. 3 ) Em Acker bey der hohen Winde, welcher zehend- 
srey, doch eine und eine halbe Metze Korn, und so viel Hafer in die Fürsil Renterey Zinsset. 
4) Einen halben Acker, an Herr Ditmar Heinemanns jetzigen Erben, vor dem Möller- 
Thor gelegen, an den Meinftbietenden verkauften, und sino alderckls auf das Hauß über 
voriges Gebott derer 2800. Rthlr. 300. Rthlr. mehr und also 3100. Rthlr. auf das siimtl. 
Land aber 182. Rthlr. gebotteu. Wer zu einem oder anderm ein mehreres zu biethen 
Lust hat, derselbe kan sich bey obgemeldeten Verkäuffern angeben und sein weiteres Ge 
bot! thun. 
4) Es wollen des Leib-Chirurgi Hrn. Gissots nachgelassene Erben, ihren vorm Ahnaberger- 
Thor gelegenen Garten, welcher mit einem Garten-Hauß und Brunnen versehen, an 
den Meinstbietenden verkauften, und sind nunmehro 662. Rthlr. darauf gebotten, wer nun 
ein mehreres geben will, kan sich bey deren Cumoie dem Hos Hospitals-Vogt Hrn. Loh-- 
marm melden. 
HI. Sachen, so Lu Cassel zu vermicthen siynd. 
i) Auf dem Graben in dem Schneider Gildehauß, ist eine Stube und Küche, vor eine ein 
zelne Person zu vermiethen.
	        

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