Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1753)

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2) Nachdem über des gewesen Fuhrmann Michael Bachs zur Struth/ Ver 
mögen, bey hiesigem Fürst!. überamt, ein Concursus c^redicorum entstan 
den, UNd terminus peremtorius ad liquidandum stuf Freytag den ^ten Nv- 
vember a. c. prLÜZiret; Als können diejenige, si) an gedachtem Michael Bach 
etwas zu fordern haben, sich bestimmten Tages bey hiesigem Ober-Amt ein- 
finden, ihre Credit* zu forderst liquidiert, unt> so dann weiter erwarten, was 
Rechtens. Schmalkalden, den 22. Septembr. 17/3. 
n. Sachen, so in-und ausserhalb Cassel zu verpfachten sind. 
1 ) Nachdem Hochfkirstliche Regierung zu Marburg ad ¡nstamiam des Herrn 
Adv. ord, Niemenschneiders daftlbsten, qua rucorix über weyl. Herrn Lieu 
tenant von Baumbach zu Amönau hiterlaffene Kinder, diesen zum besten 
verordnet, daß das zu Amönau belegene Baumbachische Frey Adeliche 
Guth imD Zehnden samt übrigen gerechtsamen öffentlich an den Meistbie 
tenden auf gewisse von Petri Tag 1754. und ferner auf einander folgende 
Jahre elodrct werden solle , und des Endes dem Hrn. Amt-Schultheiß D. 
Heppe zu Wetter Commission ertheilet; So haben sich diejenige, welche 
ermeldetes Guth, cum perrmemiix zu pfachten gesonnen, indem auf Mitt 
wochen den icten Qctobr. schiers künftig hierzu anberahmten rerminu bey 
erjagter Lvmmiüion ernzufinden und die weitere Nachrichten und refpective 
Anschläge zu vernehmen, sodann nach hinlänglich attesiirtcn Umständen ei 
ner anrcichenden Sicherheit sowohl als genügsamer Hauff- Wirtschaft!!. 
Erfahrung der Schliessung des Pfacht-Contracts zu gewärtigen. 
Hl. Sachen, so tn-und auffkrhalb Caffl zu vcrkanffm seynd. 
r) Es will der Gasthaller Hr. Johann Philipp Holhschue, seines hohen Al 
ters, und Leibes Schwachheit halber, sein berühmtes Gasthauß alhicr, zur 
ResidentzStadt Stockholm genannt, samt allem Zubehör, und Oommo- 
diräten/ wie solche in vielen vorhergehenden Zeitungen specificirt worden, 
samt Meubles und Neben-Hauß, an den Meistbietenden verkaufen, wor 
auf 8ovO Rthlr. geboten, wer ein mehrcrs zu geben willens, kan sich bey 
demselben angeben, auch werden samt!. Herrn Passagier, wes Standes 
und Würden sie auch seind, von dem zeitigen Psachter desselben, bis zum 
neulichen Verkauf, des gemelten Gasthauses, nach wie vor/ um einen bil 
ligen Preis, bewirthet werden. 
2) Demnach Herr Johann Christian Bödicker, seinen Antheil an dem El 
terlichen Gute, und den dazugehörigen Ländereyen zu grossen Englis bele 
gen, benebst dem Zehnten zu Gombeth cum permiemüx um eine gewisse 8um- 
»a Geldes verkauftet; so avird solches hermit zu dem Ende bekannt gemacht, 
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