Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1753)

* ( * 4 « ) * 
r)FSsstavfdemBrinck,in-es 5 ecràw 8 Hm.L!AnojetzigenDe^ufui!g,ài^,merltMlMeu. 
bies, vor einen ledigen Menschen zu vermiethen, und kan sogleich oderauf àichaeli bezogen 
werden. 
7) Auf der Neustadt, in deSKauffmann Schwarzenbergs Behausung, ist die gantze ersiereLr-ec, bestehende 
in» Stuben, worinnen in einer ein Alcoven,.Kammer,Küche und Platz für Hol!) zu legen, sogleich ober 
auf Michaeli zu vermiethen. 
*) In des Hauß'kourier Herrn Schemens Behausung,in der obersten Ziegen-Gasse, ist die2te und ?te LtÄge 
zu vermiethen unv kan künftigen Michaelis bewohnet werden. Wer darzu Lust hat, beliebe die conai- 
, tior.es, bey dem Herrn Hof Kast nschreider Lodmann zu vernehmen. 
0) B:y der Wittwe, Frau cte is Qaräe, auf der Ober'Neustadt, sind versch edene logimenrer, mit- und 
< ohne^cubles, auf Michael», zu vermttthen. ! 
io) In des Notarli Schlüters Haus, unten am Marckt/ ist eine Trage,wobey ein verschlossener Hof, Keller 
und Schrveine-Stall, annoch zu vermiethen« 
xi) In der Mittel-Gasse, in der Karpfe, unten auf der Erden, ist die gantze Trage zu vermiethen, welche sich 
vor einen Brauer schicket. 
xr) Auf dem Graben, ohnwett dem Schlosse, ist ein Logie, so sich vor einen Krämer schicket, künftigen Mi 
chaeli, desgleichen ein meubiiricl Logie, daselbst sogleich iu beziehen. Die Deriegenn gibt Nachricht, 
xz) ES stehet auf Michaeli oder Martini,ein wohlgelegener Garten zu vermierhen, worinnen nebst bequemer 
Wohnung, und räumlichen Kellern, auch ein gut S Glaö-und über dieses noch ein besondereS Gewächs- 
Haus, desgleichen Stallung, vor Rind-Meh und Schweine, sodann verschiedene Fenster und Kasten »u 
Mistbetten befindlich. Die Verlegerin gibt Nachricht. 
14) In der obersten Marcktgasse, in einem wohlgelegenem Hause, zwischen dem verstorbenen Herrn Ober- 
Renlhmeisier Köhler und dem Raths Verwandten, Herrn Schönhütte,sind a.Tragen zu vermiethen und 
- auf Michaeli zu beziehen. Wer darzu Lust hat, kan sich bey demHandschuhmacher, Hr. Möller, meiden. 
15) Bey der Wittwe Bertrand, auf dem Marställer-Platz, ist ein Logimcnt mit einer tappezzieri Stube 
und Ä«wmcr,mitMeubics zu vermiethen. 
x6) In der Fulda-Strasse, ist in einem gelegen Hause, ein Logiment, nach der Fulda zu, besteheud in einer 
Smde, Kammer und Küche, auf Michaelis, mir oder ohne Meubics, zu vermiethen. 
v. Personen, so Beommverlangen. 
1) Es wird eine Küchen-Magd, so mit Kochen Bescheid weiß, zu Michaeli begehrt. 
r) Es verlangt jemand gegen Neu-Iahr einen Burschen zur Aufwartung, welcher entweder 
schon gedienet, und mit.guten^ttelkarisversehen, oder doch Erziehung und gute vichoLrion 
dar;» hat, auch Haare fnsiren kan. Er bekommt billigen Lohn und Livree. 
;) Es wird in einer gewissen Handlung, ein Lchrlmrsche begehret, so von Sonetten Eltern, und 
Caution stellen kan. Die Ve- legerin giebt Nachricht. 
Vi. Persvnm, so Dienste verlangen. 
r) Ein jungn Mensch, welcher ein Koch, und schon ¡. Jahre in fremden Landern gewesen, seine 
?rofeMon wohl verstehet, auch mit guten Errett, versehen ist, suchet wiederum dergl. Dienste, 
r) Ein anderer, verlanget Dienste, als Schreiber oder Laqnay. Die Verlegn in giebt Nachricht. 
Vii. Notification von allerhand Sachen. 
,) ' Es hat jemand in der untersten Druselgasse, in des Herrn Mundschenckcn Stutz Behausung, 
eine Bcttspanne, Tische, Kufferte, Kasten und Stühle um einen billigen Preiß zn verkauffen. . 
1) Es verlanget jemand eine alte eiserne Platte, zu einem Feuer-Hcerd, zu kauffen. 
;), In der obersten Sasse, in einer gewissen Haushaltung, verlanget j-mand z. reputirliche ledige 
Manns-Persohnen, welche ec mit der Kost und Schlaf-Stelle, um einen billigen Preiß, bedie-^ 
, nenwill. ' 
4) Es ist an einem gewissen Orte, ein neuesClavicordium, um einen billigen Preiß zu verkauf» 
fen. Wer solches zu kauffen Lust hat, kan sich beyder Verlegerin melden. 
A'Es wird hiermit bekant gemacht, daß im Renthof,zu Herßfeld, gewisse Portraits, meist von 
Fürst!. Persohnen, wie auch sonstige viele Bilder und Gemählde, deßgleichen von Nußbaum 
eingelegte Lische, und ein von Nußholtz eingelegtes schönes Schreib-eomtoir, Mittwochen 
und Donnerstag, delirr.undrz. Autz h.a. an den Meistbietenden, gegen baare Bezahlung, 
verkauft werden sollen. Es können also diejenige, so hidrvon etwas zu kauffen willens, sich 
'alsdann melden, und die Sachen des Nachmittags vorher, beliebig besehen. 6 )
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.