Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1749/50)

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Pferde; auch fan man den Tisch bekomm, und kan alles sogleich bezogen 
werdrn. 
4*) An einem gelegenen Ort, nicht weit von dem Schlosse, ist eine gantze Etage 
bestehend in 2. Stuben, einer Karner nebst Vorgemach, worbey eine Stube 
für das Gesinde,nebst Stallung für 4.25. Pferde, dabey auch ein Heu-Bo- 
den kan gegeben werden,zu vermeyern. BeymVerleger istNachricht zu habe. 
f.) Austin Eberhard, der dritte Bleicher von unten auf, sol vermiethet wer 
den ; wer darzu Lust hat, kan sich bey Herr Ca'mmerer Alöfeld angeben. 
V. personen/ so Bediente verlangen. 
i,) Es wird in eine kleine Haußdaltung eine Magd verlangt, welche nahen 
und stricken kan, und mit gute Attestaten versehen ist. Beym Verleger ist 
Nachricht zu bekommen. 
Vi. Personen /so Dienste verlangen. 
1. ) Eine Jungfer we!che gut nahen kan, auch mit Waschen und Bügeln wohl 
umzugehen weiß, und dabey in der Haushaltung erfahren, suchet Dienste 
aufs Land bey Herrschafft. 
2. ) Ein junger Mensch, verlangt Condition als Schreiber bey einem Beamd- 
ten, oder für Informator. 
Z.) Ein anderer desgleichen, welcher imRechnen undSchreiben wohlerfahren, 
und die ^rantzösilche S prache, wie auch V oiino Music verstehet, begehret 
Dienste bey einem allhier wohnhafften Herrn als Schreiber oderLaquay. 
4. ) Ein Candidat Theo!, sucht Dienste als Haus-Informator oder auch sonst 
Kinder zu informiren. 
5. ) Noch ein junger Mensch, welcher bereits ir.Jahr in Holland bev Herr 
schafft gedienet, und mit gute Attestaten versehen, begehrt Dienste alsLaquay. 
Der Verleger ertheilt hievon Nachricht. 
VH. Nocifccanon PH» allerhand Sachen. 
,,) AusderAltrmNeustadt, in der langen Scherrckei-Gasse, bey dem Schrei 
ner Mstr. Lindemann, ist den 2. bujn ein braun Pferdt eingelanffen,wem 
solches zukommt, kan sich bey selbigen melden. 
r.) Ein von neuester façon 28. Brànder Zoll hoch in vergoldten Rahmen 
eingesetzter Spiegel, Wie auch von unterschiedener Grösse UNd Façon Porcel- 
laine Terrinen nebst «Schüsseln und Teller so nach Dresdner Art sein und 
sauber mit allerhand Blumen nach dem Leben ausgemahlt sich brfinden; 
item: ein in einer Schüssel liegender und nach dem Leben gemahlter wilder 
SchweinS-Kopff,gleichfals von Porcelain, stehen bey dem Herrn Postmei 
ster Reinück zu verkauften. 
3. ) Ein schöner Mehl-Kasten, so mit Eisen wohl beschlagen, wie auchffenster 
item : ein Schirm, der grün und roth mir Gold ausgemacht,ls noch in gutem 
Stande, seynd zu versilbern. 
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