Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1747/48)

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Röm. KavserllchkN Mafcstät allkignadixst privilegiree ipalfcm iff mit bison» 
derem Prosen Nutzen zugeorauchen in allen Zufallen des Haupts, HertzenS 
und Magens, prLtervilec und curirec den Schlag, ist ein bewehrtes Mittel 
in Ohnmachten und HertzenS-bangigkrit, benimdrolle Schmertzen und Zu 
fälle dir Augen, vettreidt das Sausin und Brausen der Ohren > führet ab drn 
Schleim von der Brust, ist ein bkwihrreö Mittel wieder die Rote rühr, Colica 
und Steinschmertzen ; Auch kan dieser Balsam mit grosen Nutzen in allm fri 
schen Wanden und zur Beförderung der Grburth, innerlich und äusserlich ge 
braucht werden, wie aus denen dabey sich dcfi drndrn gedruckten Zertuln mit 
mchrerem zu ersehen. Das Gläßlein von diesem Balsam kostet 6. Alb. und 
kan man auch solchen in gantzen Kistlern haben. 
4.) Heute als den 29. lmj. soll mit Dir Audtion im hiesigen Herrschasftl. Lommils 
fort grsahren werden, und kommen unter andrrm Hausgerathe mehr beson 
ders gare mit Rohr geflochtene Stühle, Cordon-, Chvkymbel, Betkspannrn 
mir rorh Lalckanden Umhang und Schnüren besetzt,ferner Kleyder-Dchräncke, 
Tische, eine gl ose LEalse und Rüstwagen, zwey Kutschen,Geschirre und Sat 
tele, auch Lbaber^iL, ingleichen noch verschiedenes gutes Bett-undanderes 
Linnen und neu Bildwrrck, sodann verschiedenes Silderwrrck und prenolen 
gegen daare Zahlung zu verkauffen Wer nun davon zu kauften gesonnen , 
kan sich jedesmahlm Nachmittags um 1.Uhr daselbst einfmdtn. 
s.) dllriüiani Deinocriti oder M.Dippelii sämtliche Schtiftten, in (Quarto wohl 
eingebunden und zu Amsterdam 1706. gedruckt, sindum einen billigen Prelß 
zu verlassm. Der Verleger gibt Nachricht. 
6.) Auf den !9ken neckst künffckgen Monath Aug.soll eine Auction ton Theologi- 
schrn , philologischen, »illorischen und andern guten, meiftenchrilS neuen und 
wohlconditionirten Büchern allhier zu Eaffel in dem LuthklischenPsarr- Hau 
se gehalten werden, und ist der Cacalagiis davon bey dem Vorsinget daselbst 
Herr Schwatz n zu haben. 
?.) Es hat der Jubelirer Herl Ickeollore dlementr und dtsien Ehefrau, ihre auf 
der Ober-Neustadt vorder Esplanade zwischen dem perruHuenmacher Klonst-. 
6uyoc und den Bmgellischm Herrn Elben gelegenes Haus und Zubehör um 
tiurgewisse summa Geldes verkaufte. Wer nun näher Recht oder sonst etwas 
daran zu prXcendiren hat, kan sich in Zeit Rechtens Milden. 
8) Am Strinwege in der Frau MühlverwalminMcuettn Behausung, kan 
m m bey der Frau Reinemännin Dienstags und FreytagS frischen Brühgn, 
dgsMgSvor l.Alb.dtkommen. 
Hh ) 9.)
	        

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