Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1747/48)

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Wer nun einen solchen Bedienten denölhiget, kan bey dem Verlegn weitere 
Nachricht bekommen. 
2.) EmeFrauens-Person, welche mit Kochen und Garten-Arbeit umzugehen 
weiß, verlangt Dunste als Haushälterin. Der Verleger gibt Bescheid. 
VI n otiiication von aliekdand Sachen. 
i.) Es wird hiermit brkandt gemacht, daß dir Leyh -öancn unterschiedene 5onen 
rothe »französische Wune, als haurdrion. I^lurgeaux, tededocj und Lahors vürs 
räthig liegen, und resolvirec har, besagte Wune dm? i. Lull! a.c. an den 
Mrijidttlenden gegen daace Bezahlung zu verkauften. Wer nun davon zu 
kauften t'u?t l>3f, der beiitOj sich alsdann indem Lombard , alwo die Proben 
zu bekommen, emzufmden. 
r.) Der Post-Venvallr." Herr Norwig ZuHomburg bat eine neueexrra comma- 
de Chaise vor 2. d,6 Z.Personen, um einen drlligrn Preiß zu verkauften,wovon 
beym Verleger nähere Nachrichtzu erhalten. 
z.) Aus der Ober-Neustadt in Monsr Liocs Behausung vor der Esplanade, ist 
bey der ^1a<1ame de Longueville veritables Eau de Lärme V0N Paris , ein Du- 
tzent kleine Bouceillsn vor Z. Rthlr. zu bekommen. 
4.) Es haben die sämbrl. Oeh hansische Erben ihr von ihren Seel. Eltern ererb 
tes vorder-andbmter-HouS, Hoff evvt und dabey gehörige Gerechtigkeiten in 
der Mittel-G si n zwischen d m Herrn Renthmeister Murhardt zu Heffmstein 
und der Arau Limb Lourdonnia gelegen, um eine gewisse summa Geldes ver 
kaufte 'her also etwas darart zu praetendiren hat, oder näher Käuftrr seyn 
will, der kan sich in Zeit Rechtens meiden. 
j) Aufde^ Oder-Neustadt bey der z»auIKrebsin, srmdgrose Schollen das 
Paar vor r.Äid.8.Hir.zu bekommen. 
L) Jemand hat einen Kl vdcrschra,ick,welcher mit 2.Tbü en versehen, wie auch 
» Schräncke vor Leinen- Zrng nebst ein Nußbaumen Lomtoir zu verkauften. 
Der Verleger gibt nahen Nachricht. 
7.) Ä Ubier bey Herr Johann Frudench Geng,Wrtnschmcken in der^Stadt- 
Dtcal^uny wohnh' lst zu Huden der so sehr berühmte und approbiere Schrepsrs 
rische vmvertat. Hertzrns- ^ chlag - und Lebens- Balsam. Dieser von »Lr. 
Rüm. Kavserlichrn Majestät ullergnädiB privilegiree Balsam ist mit beson 
derem grosen Nutzen zu gebrauchen in allen Zufallendes Haupts, HertzenS 
und Magens, pr-lervirer und curirec den Schlag, ist ein bewehrtes Mittel 
in Ohnmachten und Hettz^nö'-büngigkrlt, benimbi olle Schmertzen und Zu 
fälle der Augen, vertreibt das Sausen und Brausen der Ohren, führet ad den 
vchleinr von der Brust , ist ein bewehrtes Mittel wieder die Rote rühr , Colica 
Gs r und
	        

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