Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1747/48)

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* « ~ 4O Dasaufbesagtm Vorwerck siegende Wirthshaus wird- einem Pach- 
ter mit Girr, Wein und Brandcwemzu belegen mit üderiasirn. 
5 .) Hat Pachte» aller Frohndirnste ( wie darüber die 8pecitrcàri zeiget) 
als das Grati zuhauen, dürr zumachen, aucy zum Theil nach Haus zu füh 
rendem alleFrüchte zu schneiden, und zu binden, Bandwrvdrn zu reisen, 
auSzuschneidrn und heimzuführm, item Pflantzenzu setzen, zu hacken, das 
! Kraurh abzuhauen und dran zu helffen, biS rö in dreKuffm eingemachet, dea 
Flachs zu rupffen, raffen > ins Waffer zu legen und wieder auszuwafchen und 
zu stauchen, zu brechen, und zu schwingen, gegen die gewöhnliche Froh,,kost 
sich zu bedienen, letztens und 
*0 Muffen auch von denen Unterthanen in jedem F uh" éi\. Acker, gea 
ckert , gebragt. grrübrrt, geegt und besäet werden, worzu aber der Pachter den 
Saamen giebt; DieSchaffrreyso wohl aufdemGurh aksdemVorwerck, 
Wieauchübriges Bub, auch Bchiffund Gelchür, wird ordentlich Lpeciäcirc 
und durch geschworne raxiret. und Pachtern Esterngegen eme billige Berztn- 
sung übergeben, Ein mehrere- kan beym Herrn Postmeister Hölcke in 
©ima falDcn erfahren werden. 
. IV- Sachen/ som und wn (Lasse! zu vermirel)ren ievnd. 
«£.) Aufdem Graden in des KnopffmacherS, Mstr. Hoitzhauerö Behausung 
^ ist eine Stube, ^Lämmern und Küche zu bewohnen. 
a.) Am Sleinwegr sind in einem Hause Stube,Cammer, Küche, Keller und 
. Boden t« veimiethrn.Wrr hierzu Lust hat, kan sich bey der Frau Mühl-Vrr- 
waltttin angeben. 
S.) 3 n der Löwrringshausischen Erben Behausung ausderOber. Neustadt, 
ist des verstorbenen Herrn General von MeyseduggehadteS Logis nebst Pferde- 
Stall, zuvermeyern. 
4.) In der M.ttel-Gaff: in des Ober-Chirurgi Herr Webers hinter Haus stehet 
eine Stube und r.Cammrcn vor eine stille Haushaltung, zuvrrmietben. 
J.) In der mittelsten Fu de, Gaffe in des Brauers Kochs Bebaulung,kan man 
r.Cramladen, Stube, Cammer und Küche, zur miethe haben. 
f.) 3n Dti Fabrianten Herr Johann Friedrich Claufii Behausung in der 
Fstch-Gaffean Herrn Ludwiggelegen, ist unken eine räumliche Stube nebst er- 
vrm Cram aden, Küche, und grosen Keller auch platz vor Hoktz zu legen, und 
line Treppe hinauf eine Stube mit einem Alcovrn und einer grosen Cammer 
nebst z. Boden oben im Hause, na ist instehmden Michaelis, Tag zu vermie- 
them Wem damit gedirnet, kan sich bey Ihm melden. 
7.) Die Frau Hoff'Lommiáün Wittib Dupuy will ihre vorder Efphinsde gele 
genes neben Haus, (worin die Fran pr-üllenün Halckin diedero gewöhnet, ) 
auf Michaelis dieses Jahrs wiederum mmiethm. Wem also dnrmrt grdie- 
mt, fan sich bey demselben angeben. f 0
	        

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