Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1747/48)

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4. ) Zu Helsa Ambts Cassel, ist den ry.Iun. des Nachts, Johann Fràtttz 
Grrholben ein Pferd im Walde von der Hute gestohlen worden, welches ein 
grauer Schimmel, mitte,mäfiigergröse, und im rechten sluge einen kleine» 
blauen Strieftrn wie auch im rechten hinter Fusse eine Mase hat. Wer von 
solchem Nachricht geben kan,hat von grmeldte« ein gut Trinckgeldt zu.empfan- 
gen. 
5. ) Cs hat der LohgärderMstr. Daniel lloulenoirund dessen Ehefrau gebohrne 
dUcolain ihre Henker dem Morstol! gelegene Behausung zwischen dem Hoff, 
SchlosterMiir. Böcke!, und dem Loff-Kupfer-Schmidt Mstr. Küprr gele, 
gen um eine grw st: summa Geldes v,rkausst. Wer näher Käuffrr zu seyn 
oder etwas daran zu präucliren vermeynet, kan sich in Zeit Rechtens meiden. 
L.) D n 7. Julii ist aufdem Werra eine grose silberne Tabatier öden mit einem 
Laadw :rck und inwendig vclguldt,ver!ohren gangen. Wer solche gefunden • 
und dem Verleger wieder bringt, hat zum Reaman;, was solche am Gewicht 
hat,;ugewarten. 
7.) Bey der i^rau Jbain hinter dem Rath, Hause ist exrra frische grlbe Pullen 
der May-Butter, 6.Pfund vor i.Rthir.zu haben. 
8 ) Auf der Ober, Neustadt m Herr Matthäus Behausung, kan man beyder 
Frau Rrynemännin frischen Mündischen Brühan bekommen. 
9.) Ein w0hlcouäitiouirce5 d!avic7mbal,WèlchksMjtL.0avier5, OâavUNdLaU- 
ten.ZUg versehen,ist zu verlasirn. Der Verleger gibt von dirjen Posten nähere 
Nachricht. 
ic.) Beym Menagcrist5iíe(l auf der Oder, Neustadt in Herr dollißnon Behau 
sung , srynd fett'e Gäitst, Cndtrn und junge Hahne zu haben. 
n.) Älldirrbry Herr Johann Frttdcrich Geng,Weinschrnckrn in der Müller- 
Strassen wohnhafte,ist zu haben der so sehr berühmte und approbiere Schrep, 
serischt Universal. Hertzens, Schlag, und Lebens, Balsam ; Dieser von Sr« 
Räm. Kavserlichm Majestät allergnädigst privilexirre Balsam ist mit beson 
derem grölen Nutzen zu gebrauchen in allen Zufällen des Haupte, HertzenS 
und Magens, právirer und cmirer den Schlag, ist ein bewehrtes Mittel 
in Ohnmachten und Htî tzenS-bangigktik, benimbt oUr Schmrrtzen und Zu 
fälle der Augen , vertreibt das Sausm und Brausen der Ohren, führet ad den 
Schleim von der Brust, ist ein bewehrtes Mittel wieder die Rote rühr, Cólica 
und St-inschmrrtzen ; Auch kan dieser Balsam mit grosen Nutzen in allen fri 
schen Wunden und zur Beförderung der Geburth, innerlich und äusserlich ge 
braucht werden, wie aus denen dabey sich deftt dendm gedruckten Zektuln mit 
mebrerem zu ersehen. Das Gläßlem von Diesem Balsam kostet 6. Alb. und 
kan man auch solchen in gantzmKistlein haben. Ff 3
	        

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