Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1741/42)

4 K ( 5 °S ) M. 
vnd Haar accommodiren wohlgeübt ist, und mit guten Abschieden versehen, 
lucht Dienste als l-s^uay. Beym Verleger bekommt man Nachricht. 
VI. Notification von allerhand Gatt)en. 
r.) DaS hiesige Herbst-Vieh-Marckt soll wieder unter vorhin zu gestandenen 
Zoll-Freyheiten benedst freyer Hude den 9. OÄolnis gehalten werden. Es wild 
also dieses allen Roßkamm , Metzgern, Viche - Händlern und Juden de- 
kant gemacht mit dem verwarnen!, daß sie sich nicht unterstehen zurück zu 
bleiben oder fremdde Virh-Marcktezu besuchen, oder dem hiesigen Vieh- 
Marckt einigen Nachtheil zu zu bringen bey willkürlicher Straffe. 
*,) Jemand hat folgende Stücke zu Verlagen, als 
1. ] Ein Dünnen Kleyder- Schranck mit zwey Thüren. 
2. ] Eine Servietten-mit Nußbaum- Holtz fournitt. 
j.j Einen ausgenährten Schirm aus einer eysirnrn Stangen mit einer 
Feder vor ein Camin. 
4.1 Einen grosien Braten-Wender mit dem Gewicht- Stein. 
5-3 Verschiedene geschlieffen e Gläser mit Deckeln. Der Verleger gibt fer 
nere Nachricht. 
;.) Ein groß Zeit mit dem ^ar^welcheS noch in gutem Stande,und mitgrünen 
und gelben Linnen gr füttert, ist um billigen Preiß zu verkauften. 
4.) Eine wohl Latirte Chaise vor zwey Personen stehet um billigen Preyß zu 
verhandeln. 
$ ) Es wird hiermit bekant gemacht, daß eine von allerhand Lñe- 
Len» als noch recht gutes Bettwerck, Bett, Spannen so wohl mit Cac- 
rouL«n als andernk Vorhängen, überzogene und andere Stühle, Mische 
mit und ohne Überzüge, Spiegel. Portraits, ein Schlitten von Bild 
hauer-Arbeit einen vergüldeten Löwen vorstellend, gut Leinen, als Taffel- 
Zeug, Tisch-Zeug, Vorhänge, Bekt-Tücher,rc. verschiedenes Zinn-und 
Cisenwrrck, re. heute und folgende Tage Nach'- Mittags von r. brs 6.Mr 
hinter der grossen Kirche in dem Milchlingifchen Hause gehakten werden 
soll. 
6. ) Nachdime der Ziehung-- Termin von der! ersten Classe, der in rv. Clas 
sen eingetheileten Berlinischen Lotterie auffden r^ren nrchstkommendrn Mo 
nath Qctobiis vest stehet, und etwas wenige Zetteln bey Herrn Daniel Defa 
Gardeauff der Oder-Neustadt bis zum Ende dieseSMonathS Sez>cembr. noch 
vorhanden seynd,aber mit schongesüllrren Devisen* so haben diejenige L«ebha^ 
berS bey demselben sich ohne Zeit-Verlust zu meiden. 
7. ) Bevm Herr Krebs auff der Qder-Neustadk ftynd zu bekommen 
1.3 Frische süsse Schollen, dashundert für r.Rthir.4. Aldus. 
Frische
	        

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