Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1737/38)

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Stallung für Pferdte und platz vor Heu und Stroh zu legen zu vermuthen. Es 
können einige so gleich/ andere zu ende diß laufenden MonathS bezogen werden. 
m. persohrieri / so Dienste suchen. 
1. ) Eine WeibS-Persohn suchet Dienste als Haushälterin, in der Stadt oderauf 
dem Land. 
2. ) SinMädgenvon i6. Jahren, bewirbtstch um dienste dry Kinder. 
Der Verleger gibt nähere Nachricht. 
IV. dlotàà von allekhand Sache». 
i.) Der unter andern schon bekant gemachte Vagabund/ nahmens Johann A- 
dolpff Storendt, oder nach seinem Paß allein Johann Adolfs, mittler schmaler 
Statur,Bockennarbichten Gesichts, -r.Jahr alt,rin braun strackes Haar und 
braun altes Kleyd mit rothen Rasch gefuttert tragend, welcher ein Cramer von 
Waldthieringen seyn will, und alhier wegen bey sich gehabten falschen Gelde- 
eingezogen worden , ist in der Nacht zwischen den r 5. und 16. Sept, mittelst ge- 
waltthätiger erkmchung des Gefängnüß und angehabten Banden ecbappiret, 
und nachdem solcher den hin und wieder gekommenen Nachrichten nach ein ertz- 
Dieb von einer grosen Bande seyn soll, und sich meistens auf dem Eichsfeld, 
im Cöllnischen, Paderbornischen, Waldeckifchen, Chur-Marntzischen, Darm- 
fiättischen undinderWetterauauffgehakten: So hatman alleund fede O- 
d.igkeitnach stands Gebühr dienstlich ersuchen wollen, auf diesen Böjewicht 
fleißige Kundschafft zu stellen, und selbigen auffBetrettungS-Fall weniger nicht 
juarrestiren, als auch davon an hitsigeS &önrgl Fnrstl.Heffrsches Ambt so 
bald möglich beliebige dloà geben zu lassen. 
(Subeusbergden 17.Sept.17;». 
a.) ES wird dem publics hiermit bekandt gemacht, daß die hiesige Leyhàco rtz- 
folvirer übermahl Aäionergegen 5. pro < 7 enc jährliches Mereffe auszugeben, 
und können sich diejenige, so Gelder sicher auszulehnen gesinnet seynd, bey der 
(Compagnie deS l.ornt>ard§ immediate Melden, gestalten die AÄiones in diesem 
und künfftigen Monath November , länger aber nicht zu haben seynd. 
;.) In dem ehemahligen Bögeholdischen Haus in der Möller-Gasse,so nunmehr- 
die Frau Dchiebelerin besitzet, wohnet jemand, der eine treue Privat information 
so wohl in Lateittischer-Triechlscher als Hebräischer Sprache, nebst deutlicher 
Anleitung in stylo Epistolari um ein billiges honorariunj offerto. Herr Ad- 
vocat Htilmann gibt dtßfalß nähere Nachricht. 
4.) Der Abzeicher Fischer macht hiermit bekandt, daß er nicht mehr in der Ober- 
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