Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1737/38)

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Sprache erfahren ist, wie auch Peruqrien und Haar fahrn kan,seine Dienste 
als I.3^ULX. 
r. ) Ein dito , welcher ein Schneider,suchet dergleichen dünste. Der Verleger mel 
det rin Mihreres. 
Vi. Notiñcation von allerhand Sachen. 
I.) Heul wird die ^uLtivn des zweyten theils der Freyhmlichen Stainifchen 
LibliOtKec conrínuirec werden. Der Otalogiw ist bey dem Buch-Führer Herr 
Cramer zu haben. 
s. ) Ein Frantzösifcher Candidatus Thcologi* von Halle, bewirbt sich um ei 
ne ?rLcej)ror§-Stelle,sonderlich an Ort und Ende,wo er sich im Predigen exer 
ciern,und durch Umgang gelahrter Männer in seinen Smdii* devestigen kan. - 
j.) Am Stern - Weege in Eckhard Llars Haus, ist ein Kleyd OarmoLn Farbe 
von Stoff, ein Unter, Bett,wie auch rin Tapera von Gold-Leder zu verkaufst». 
4.) Bey der^Frau^onellier in der Mittel» Gaffe, ist zu bekommen Provence 
BauM'Oehl, die LoureMe r.Rthlr.wie auch Augspurger Senfft. 
f.) ES'hat Jemand r. Bette, als i.FrantzüsischrS für 2. Personen, und r.kleines 
für r Person,beyde mit guten Vor-Hängen, auch darzu gehörigen Feder-Bet 
ten,alles in gutem Stande, um billigen Preiß zu versilbern. 
6. ) Eine Chaise mit Venetianifchen Glasier nebst einemGeschirr mit Buckeln für 
2.Pferde,,st zu verkauffen. Der Verleger gibt Nachricht. 
7. ) Ein gantz Braun 8. jähriges wohlgefütterteS Mutter-Pferdt, breit von 
Creutz und Brust, mittelmäffiger gröse, so im Geschirr gangen, und zum zei 
chen ein Wirbel am Halte hat, ist in der Nacht zwischen den y.und roten dieses 
in Lohna Hessen Laffelischen LlmdtS GudenSderg entwandt.Werden demnach 
alle und jede Obrigkeiten dienstlich ersuchet, in denen ihren untergebenen Gerich 
ten deß nöthigen sich ohnschwerchicht nur zu erkundigen, sondern auch bekannt 
zu machen, daß wer diß Pferdt angeben werde, bey hiesigem Ambe f.Rrhir.zum 
kt.ecompenr empfangen solle. 
8. ) Es hat des cabinec-Zecrecarüvon Lindern nachgelassene Wittib ihren Garten 
vor dem Annaverger-Thor beym Schäffer-Hoff und an dem Weege, und zwi 
schen der Hern .Rath Grau gelegen, um eine gewisse Gumma Gelds verkaufft. 
Wer nun hürgmen etwas einzuwenden, oder näher Kauffer zu seyn vermeinet, 
kan sich bey der Verkäuffrrin melden. 
9. ] 3 emand hat ein ausländisches s.JährigeS Pferdt, welches ohne Mängel ist, 
auff der Oder-Neustadt in der Frau LieberingShausen Behausung zu verkauffen 
10. ) ES ist die vorige Woche ein Brirff wovon die Adrefle aMons. Nicolaue 
Denecke, a Middelburg in Seeland, gefunden worden« Wer solchen verlob 
ten , wolle sich bey hiesigem Ober-Post-Ambt melden. 
Aqa * itj
	        

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