Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1737/38)

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V. PersolMtt/so Dienste suchen, 
r.) Einc Anette Person, welche im Haus- Wesen und anderen darzu gehörigen 
wohll erfahren, olkerirer als Haus-Hcilterin oder Cammer-Mägdgcn ihre 
Dicnste. Desgleichen 
L.) Eine Frau welcher der Mann gestorben, und vorher schon bey v rnebmen 
Leuten gedienet, verlangt Dienste als Haus-Hälterin , welche nur Kochen 
und dergleichen Sachen wohl umzugehen weiß Der Verleger gibt von od- 
bemrlden Personen weitere Nachricht. 
VI. Notification von allerhand Sachen, 
e.) Bey dem Handelsmann ^lons. lelmac synd folgende Weine vom Jahr 
L7;6.frischankommen : als i.] Extra guter Pontac 2 ] Bourgogne ,'IZeiN. 
Z.n Weißer WrtN 6e6rave.4.^ !viulcat-8eelc oder Frontiniac. f. jCanariiSeck, 
6*] $eris-Seck 4 7 .J Pe i'emin, wie auch frisches Provence-Baum » L)chl lN 
Loureil'eu. Den Preiß so wohl Bourei!!eu-a!s Orslfis-weiS kan man bey 
demselben vernehmen. 
«.) Auff hohen Obrigkeitlichen Befehl sollen künsstigcn Donnerstag den ziten Julii 7. Stück Faß Ringauer 
Weine in des Juden Joseph Ruben Levi Behausung in der untersten Fulda-Gasse an den Meistbietende.» 
gegen baare Bezahlung verkaufft werden. Wer nun etwas zu kauffen willens tst / und des endes Pro 
ben verlanget , kan sich beym Regierungs-äävocac Herr Heymel melden. nb. Es befindet sich unter 
obbenannten sieben Stück ein kasischeres. 
».) Es wird nochmqhltzn hierdurch bekandt gemacht / daß künfftigen Montag den rrten Julii das bereits 
ausgeschriebene Jesberger Frey-Schieffen angefangen wird. Welche nun Lust und Liebe haben mitzu- 
schieffen/vder einige Einlage zu geben willens/ börsten nicht langer als bis den Dienstag den 2;ten warten, 
sonsten keine mehr angenommen werden. Die Summa der Gewinste sind bey 4oo.Gulden gegen i.Rthlr. 
etnmlegen. 
).) Es wird ein Traiteur gesucht / welcher 13. Personen zwey mahl des Tages gegen wöchentliche baare 
Bezahlung zu speisen übernehmen will ; Es muß aber ein solcher nahe bey dem Hoff wohnen. Bey dem 
Verleger tst ein mehrers zu erfahren. 
4. ) Es wird ein eiserner Kasten mit unterschiedlichen Schlössern ; Wie auch 
5. ) Eine commode chaise für zwey Personen/ welche aber noch in gutem Stande seyn muß/zu kauffen ver, 
langt. 
6. ) In der MittesGasse in derFrau v.egiñrarorm Sickermännin Haus seynd zwey junge Ungerische Pfer, 
de/wie auch eine Breßlauische chaise um einen billigen Preiß zu verkauffen. 
7. ) Es wird denen Herrn Liebhabern abermahlen bekandt gemacht/ daß bey denen vorerwehnten coiiectori, 
busiSchUtz-Juden Gumpertz und Lern wohnhafft gegen der grosse Kirche/wiederum andere Zettel von der 
grossen General-Staaten Lotterie,so in Haag gezogen wird / um billichen Preiß , gleich wie die Planen 
ausweisen / zu bekoimnen / und s ynd die höchsten Gewinste/ als in der ersten und zweyten Classen jedes 
15000. Holländische Gulben/in d.dritten und vierten aber 20000. in d.fünfften 25000.in d. sechsten 50000. 
Gulden / und kan ein jeder nach belieben eine Devise, aber nicht länger als den i5ten Aug.bekommen/weilen 
solche den -ten September und vielleicht noch ehender gezogen wird. 
*.) Jemand verlangt ein coipm Juris in 4 ro.oder 8vo. Wer solches zu verlassen/ kan sich beym Verleger 
melden. 
? ) Ltuff der Ober-NeustadtinHerrBrückelmanSHauS, ist frin Nürnberger 
Speltzen-Mehl r 8.Pfund für i.Rthlr. eintzelndaSPf. 2.AIb. viw,Spàn- 
Mehl, ar.Psund für i.Rthlr. eintzeln das Pfund i8.Hà Dito , r6.Pàd 
fürr.Rthlr.eintzeln das Pfund i6.Heller zu haben. 
hat vonNuß-Baumm Holtze eine §erv!enen Presse zu verlassen. 
Mmu damit gedient,kan beym.Verleger nähere Nachricht einholen. 
n.)Nach,
	        

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