Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1737/38)

(2*p t m- 
Jul« vom hiesigem Skadt-Gericht dergestalt erkant, daß alle Crcditorci, 
welche alsdann nicht erscheinen , ündihve Forderungen U^uiàn werden , 
dann als jetz, und jetzt als dann pra-cluàt seyn sollen, 
r.) In Philipp Dickens seel. von Rengershauftn enstandenenconoms-Sa- 
che , ist die dritte und final edictal Citation erkant, UnÖ Terminus au ff heute 
als den iffin )uliia.c. angesetzet; Welches hiermit bekantgemacht wirb. Es 
haben demnach die Crsdirores alsdann auffhiesigrmKönigl.undHvwt.Land-. 
Gericht zu erscheinen,und das Nühtige ferner vorzustellen. 
n. Sachen / so mund um Lasse! Mverkanffen seyn. 
r.) Des seel. Hoffschmidt Meister Johannes Srietz^ hinterlassene Erben, wollen 
ihr Haus in der Fisch-Gasse, und ihren Garten beym Tchaffer-Hoffe getegeiss, 
verkauffen, auff ersteres seynd lo^.Rthlr.undauffletztereö HOo.'Rrhir.ge- 
botten worden ; Wer ein mehrerS geben will, kan sich beyftlbigen melden, 
r») Auff deö Schneider Müllers Haus an den Weydenauifchen Erben in der 
Mittel-Gassen gekegen, seynd über voriges Gebottder yys.Rthlr. rf.mehr, 
und also nunmehro 800. Rthlr. gebotten worden. Wer noch ein mebrers dies 
ten will,kan sich bey denen Erden angeben, und soll ihm kauffgestattet werden., 
HL Sachen/so in und um Lasse! zu verpachten seyn. 
i.) ES soll ein gewisses Frey,Adelich-Ritter-Guth ohnweit Cassel in HGn gele 
gen , dessen Locarium præter propter 700. Rthlr ertragt, und Mit guten Ge 
bäuden versehen ist, auffPerri Tag nächst instchenden lösten Jahrs nebst 
dem prêat eines Verwalters, welchen» die Erhebung anderwärtiger darzu 
gehöriger Gefälle zugleich mit anvertrauet werden soll, gegen Erlegung-soo. 
Rthlr. reéler Ccutio» sl nderwärtS verpfachtet werden. Wer nun hierzu Lust 
und erforderliches Vermögen hat,kan sich beym Verleger me.den. 
IV. Sachen / so in und um Laste! ZU vermlehten seyn. 
i i.)Des seel.verstorbenen Cammer-DchreiberS Herr Rommershausen nachgelas 
sene Srben , wollen sowohl in ihrer auff dem Brinck gekegenen Eckbehausung, 
die unterste Etage, als z.Dtuben, ; . Cammern, eine Küche, ein Speise-und 
grossen Keller, auch einen grossen Maltz-Boden, nebst dem Brau-HauS samt 
darin befindlichen Zubehör, Stallung vok4. oder 5. Pferde, als auch in dem 
in der Fulda-Gassen habenden Haus, die4te undfünffte Etage, nemiicha. 
Stuben, i. Cammer, etwas vom Keller, Boden und HoffzumHoltz legen, 
auff instehenden MichälrS verzinsen. Wer dazu Lust hat, kan sich bey denen 
Erden melden. 7' 
*.) «uff dem Töpffrn-Marckk, in des Schneiders,Meisters Kleinsta'ubers HauS/ 
Gleichwie auch .... 
iO Inder Hormschen Erben Haus auff der Ober-Neustadt ftynd einige Logs, 
menter zu vermlehren 1 nnd zwar in der untersten Ersgc r.Dtnbe, Cammer, 
Küche
	        

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