Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

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Es werden dannenhero alle und /ede reipeÄive HerrenKäuffer und Verkäuf- 
ferhiermit mvir^r, auff obige Tagesich daselbst einzufinden, welchemanauff 
alle Weise wohl zu Lccommväücn wird geflissen seyn. 
L.) Es habendes Herr Gapicain Werner seek. Erben ihr in der untersten Marckt- 
Gaffe gelegenes Haus und Zubehör, für eine gewisse Geldes ver- 
faufft; Wer nun naher Käuffer zu seyn vemieynefkan sich beym Königl.Fürstl. 
Hoff ^luiico Herrn Giovanni Pieri allhier in Zeit Rechtens melden. 
j.) ES habmdie Herrn Gebrüdern ßerramauff dem Maarställer Platz,mit letz 
ter Holländischrr Post erhalten: Frischen Cabruau, Dchä-Fische, Englische 
DestrrSund Bückingen. 
Desgleichen 
4. ) Geynd bey dem Kauffmann Herr ^vlenne mit der obigen Post ankommen: 
Frische Englische AusterS, das 100. für r. Rthlr. 16. Aldus. Frische Ca- 
blljau'und Gchelsische, 8.Pf. für i. Rthlr. Frischer Labman, s. Pfund 
fürr.Rthl. Süsse Bückinge, iF.Paarfür i. Rrhl. W-mgermcht 
5. ) Hat Herr Factor WiljemarS mit letzter Holländischer Post bekommen: Engli 
sche Bückinge, das Paar -.AibuS. Grosse Holländische äito, das Paar r. 
Aldus. Kleine viro,r.Paar für z.Aldus 6. Hlr. roo.Muscheln für S. Alb. 
Sardellen,das Pfund einen Halden Gulden. 
4.) Bey der Frau ^onellier ist ohnlängft gantz frisch ankommen: 
l.'er» san5 pareille t>ßtt Herrn p.ougicr aus Paris,die ßouteilitf !4.Albus. 
2.] Flüssige Rosen-Deiffe, approbirer von denen berühmtesten Cfayrurgis 
unbMedicis in Paris , darvon innerlich zo. Lropffm früh undladkNLS 
in Wein oder Bier eingenommen , insdesonders abführen Sand und 
Grieß. Wird es aber äusserlich gebraucht, hustet es in wenig Tagen daS 
verfrohrve und verbrante Fleisch, man kan auch die Hände damit wa 
schen an statt der orämairen Seyffe, von Monfl c Fernere, t)Ü Bouteii- 
le 8. Aldus. 
*.] Eme besondere Magen-Lffentz, welche den verdorbenen Magen in kur- 
tzer Zeit retal>Urer, und tn zwey oder längstens drey Tagen den veriohr- 
nen erwecket, die üvuceille,6. Aldus. 
4.H Das sehr berühmte l-'eau ü'ar^uebusacle, welches man Fönte ein Univer. 
5al-Mittel nennen, wegen seiner wundersamen Würckung, ist absonder 
lich gut in allerhand Fällen, sü: coaglirfetf Blut im Leide, für den Krebs, 
alle Wunden, und dergleichen, ein Maas ;. Rthlr. 
7. Es sind bey dem Buch-Binder Herr Dam in der Entrn-Gaffe vier oder zwey 
Schweiß-Füchse um einen billigen Prechzu bekommen. . 
§.) Bey dem Herr lelmac kan man folgende Fmntzl!si,chr2F eine baden: C*- 
Mary Seck.bit Bouteille x 1Chanspagne,a 24.3(1). Eremitage, a 16 Oii. 
y 2 Boui-
        

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