Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

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IV. Persohnen/ so Bediente verlangen. 
E«) Es verlanget ein cüavaüiel. auff dem Land einen Koch, welcher in seiner 
^unst wohlerfahren, auch bereits gedienet hat, und zugleich als Laquay 5 cr- 
Viren kan, Item einen Jäger, so mit Jagd, und Hühner, Hündin wohl 
umzugehen weiß, und so wol das Hüner-Fangen, als auch überhaupt die 
Zago aus dem kuäamem verstehet, gut aussiehst und alS Laquay dienen soll. 
Wer hierzu Lust hat, kan beym Verleger ein mehrrrS erfahren. 
V. Notification von allerhand Sachen. 
r.) Nachdem ein gewisser Vtrwaltrr nächstkünfftigrn Petri Tag von ei 
nem gantz freyen adeligen Guth, welches 4. ftarcke Stunde von Cassel ab 
gelegen , abziehet; und bey seiner Verwalt-oder Pfachtung im bestand ge 
habt über sva.Morgen gut Land,ohne verschiedene dabey gehörige Rodde Ae- 
cker , 4O.Acker Wiesen, 10. 2 £cf er auserlesene fruchtbahre Garten, von zwey 
Dörfern viele Diensthund dabey 40. Stück Rind-Vieh,500. Stück Schaaf- 
Viehe, item drey freye Lriffc gehalten : Ferner frey gebrauet,und Brandewrin 
gebrant, auch Mahlen, Schroben, Schlagen gäntzllch frey gehabt , wei 
ter alljährlich ;. Acker Busch - Holtz , 6. Claffter Scheyde- Holtz , und zur 
Mast-Zeit ir.Stück Schweine Mastfrry bekommen, anbey an Mühlen-pfäch- 
tm, fallenden ständigen Frucht-Zinsen, Item Hühner, Hahnen, Eyer, Gän 
se, rc. Jährlich mehr dann i z v.Rthlr. gezogen. Als wird solches dem Publi- 
co bekant gemacht, und im Fall sich Jemand anders darzu angeben solte, 
demselben angerahten , sich deSfalö bey Herr Conrad Wilhelm Matthäi in 
Cassel, in der Frau Cantzlerin VultämNeben-Haust in der oberstenMarckt- 
Easse, zu melden, und von allem umständliche Nachricht zu gcwarten. Es 
Wird aber V0N dem Neuen Verwalter äetiäerirer, daß er daS Inventarium 
an Vieh rc. sich seldsien anschaffe, und wenigstens 7 2 f* Rthlr. bey Antretung 
der Pfacht Vorschuß thun könne. 
a.) Es haben die Frau Doctorin Meyermund deroHerr Sohn ihre Behausung 
vor dem Anaberg, um einegewisse Summa Geldes 
Desgleichen 
;.) Die Frau Hellingen ihren Garten vor dem Müller, Thor verkaufft. 
Wer nun zu denen odbemrlden näher Käuffer zu seyn vermeynrt, oder etwa- 
daran zu.prLrcnäircn hat, wollt sich in Zeit Rechtens melden. 
4.) Jemand hat Alant- Wein , viertel Ohmen weiß um billigen Preis zu ver 
lassen. Wer darzu Lust hat, kan beym Verleger weitere Nachricht haben. 
i ) ES ist ohnlängst ankommen rin ZahmArtzt und Bruch, Schneyder Nah- 
iöDD 2 mens
        

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