Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

-1 Mffder FraniMschen Neustadt an einem gelegenen Orth ist m emem Hausedit 
wieau v in der Dritten r. Drude Cammer und Küche zuvemnethm. 
- Lberdaczu tust hat wolle sich beym Verleget melden. 
Hl. Persohnen/ so Drenste suchen. 
Es sucht ein junger Mensch, welcher seiner Profession nach ein Peruquen 
mâcher tst, Dienste, als Laquay. 
r.)Desq!nchen sucht ein junger Mensch dünste,welcher im Rechen und Schreiben 
wohlerfahren. 
. ) Eine WeidS * Person verkangtt auff Cbristag Dienste, alö Cammer 
Jungfer, welche in flicken , Nahen und Kochen wohl geübt. Weme 
mil o«sten Personen gedienet ist, kan sich beym Verleger darnach erkundigen. 
IV.Persouen/soOapituUenauffzuttehmengesottnett. 
Auff Länderey und Wiesen, wil jemand gegen Gerichtliche 0 l)bli§à 250, 
Rthlr. lehnen. 
V. i^OtiKcâtion von allerhand Sachen. 
Da^ Guth Roppershaufen in der Graffschafft Zirgenhayn, iff sambt dem 
invemLrio zu künfftigm Petri Tag zu verpsachten. Wer hierzu Lust hat, Pa« 
bey', dem Verleger ein mchrerS erfahren. 
».) Bey Herr Dengelaub, auff der Ober-Neustadt in des Herrn Bröckelmani, 
Behausung zum rothen Stieffel genant, ist fein Franckst/rter Speltzeri-Mcbt 
»«.Pfund für i.Rthlr.emtzeln für rv.hkr.zu bekommen 
).) Jemand hat ein Dutzent ausgeftopffte Taffel, Stühle mit Überzügen, 1 fltU 
m Sessel, und einen Arm-Studl um einen billigen Preiß zu verlassen. 
Verleger ist ein mehrrrS zu erfahren. ^ 
4.H Bey denen Gold,Arbeitern Mess, pärec und vubuy auffdem Marckt, feind au4 
Franckreich älvelie kostbare Tapeten üe ttrure l-iste ankommen, zur aan/ee« 
^teublirung von Zimmern. ^ blitzt« 
x.n Es ist den 20 hujus in einem Hause ein Dutzent Zinnerne Deller, Englische vrok»e 
gestohlen worden , wem nun solche zu versetzen oder;u kauffensoltm aebrackt 
werden,wolle es demVerlegergegen ein gut Trinckgeld anzeigen. 
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