Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

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sung für 4. Pferde für ekntzeln Personen zu vermeyem. Wer darzu Lust hat, 
kan sich daselbst bey der Frau Kcßlrrn melden. 
'd ) In der obersten Gasse ist das zwischen Herr Ritterhaustn und dem Koch 
Frantz gelegenes Freyherrliche Dörndergifche Haus zu vermichten. Wer dar- 
zu Lust hat, kan sich beym Verleger melden. 
IV. i^otiñLLtLon von allerhattd Sachen. 
s.) Nachdem mit Ende dieses Jahrs die Pfacht-Zeit derer zur Riegeksdorffer 
Hütte gchörigen Ländereyen und Wiesen zu Ende laustet, und dann selbig« 
wieder an den Meistbietenden überlassen werden sollen ; Als wird solches je- 
dermanniglich bekant gemacht, und darzu bey Honigs. Fürst!. Berg-Stu 
be lerminuL Licitationis stllfjf Donnerstag den 2)ten 5epcembr. C. L. ange 
sät. ‘ 
2.) ES wird jedermänniglich zu wisten gethan, daß in des verstorbenen Host- 
Juden Behausung bey der grossen Kirche allhier heute Montag den rten 
und -ten Aug. des Nach-MittagS von 2. dis f. Uhr,allerhand Ltfe<Aenund 
^reLiosa, als Rheinischer, Mosel und guter Ringauer Wein, wie auch pre- 
Lieuler Silber-Geschirr, Juwelen , Perlen und Ringen, so dann kostbahre 
und allerhand feine Brabantische Spitzen , und gantze Stücke feine Linnen, 
desgleichen strner drn 4. und 5. dieses Monats in ersagter Zeit des Nach-Mit- 
tags allerhand schwere und leichte seidene mit denen schönsten öou^uecreu und 
Blumen auSgezierte Mosten, wie auch Gros de Tour, Damaste, und feine 
icanefastib^ Cammer-Tuch, Battist, frrner allerley (Ivleure lasset und Sam 
met, nebst gestickten Oakaniquen und reichgestickten Weiber-Kieyder, inglei- 
chem güldrne und silberne Tabaks und Uhren, an den Meistbietenden ge 
gen cómame Zahlung »erauctionirt und loßgeschlagen werden sollen. Wer 
rrun von solchen predosis und Weinen , wie auch denen hierin gemeldm 
Waaren zu kauffen Lust hat, kansich die Probe der Weinen in erfagtenHoff- 
Schutz-Iuden Levi Behausung geben taffen, und die .Auction darin nach be 
lieben abwarten. 
;.)Der Wollen-Tuchmacher Hermán Stertzebachhat seines pflegbefohtenm Jo 
nas SiebertS Haus in der Kraut-Gassen, verkaustt. Wer darzu nchrr 
Käuster zu seyn vermeynet.oder daran was zu praetendiren hat, kan sich in Zeit 
Rechtens melden. 
4.) ES will der Frantzösssche Sprach-Meister piar. wohnhafft in des Herrn 
KochS Behausung in der untersten Marckt-Gaffen allhier, Burschein die Kost 
und lvtormarioQ um billigen Preist bey sich ms Haus nehmen. Gedachter 
H h * Sprach-
	        

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