Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

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*.] Johann Martin, des Kramers, Johannes ALMv, Töhnlcin. 
In der Altstädecr Gemerude : Matthias, des Tag-LöhmrS, Nico 
laus Leàstugs, Söhntcin. 
2,\ Sophia Magdalma , des Bürgers und Schumachers, Meister Jo 
hann Henrich Töchterlein. 
zJ Calharina Elisabetha, des Bürgers und Beckenschlägers, Meister 
Johann Phil!pp Lchlnns, Töchterlein. 
In der Unter^cusiadèèr"Vememde : Anna Dorothea Clisabrtha , Fls- 
rentz Geßlar, eines Ziegeuners Töchkerleinindes ?revo§ Hause. 
Inder O^er-lTideustädter Teutschen Gemeinde: Joseph Dirdrich, Herrn 
Johann Christoph KiSier S Bildhauers, Söhnlcin. 
XI. Geikorbene rn Taffe! / vorn 4 . brs den io. Julir. 
In der Zreyherter-Gemeinde : Johann Daniel Christian, Herrn 
feiToiis s ^M>iltpp Otto VietLlUZU Rinteln, Söhnlein. 
2,1 Johann Wilhelm / Herrn Friederich Otto Sàà, Vorsängers bey 
Ihro Hoch Fürst!. Durch!, prrntz Maximilian Gemahlin, Söhnl. 
rJ Carharina, des Büchsenmachers, Johann Herman Gwrae Ehefrau, 
alt 77-Jahr. 
In der Untcr-rTkeustädter Gemeinde : Anna Elisabetha , deS WeißbtN- 
dersJccobEckààeheliche Haus-Frau, alt6s.Jahr. 
In der Ober-Meustädter Teutschen Gemeinde: Margaretha Elisabetha, 
deS Land-Schornstcin-Fegers, Meister Peter Möller, Tochter,alt i7« % 
X. Unglücks-Fäüe.^ 
i.) Zu Wiera AmbtS- Ziegenhäyn war dm ftm bujus gegen Abend ein sehr 
starckeS Gewitter, unter welchem ein Knecht Nahmens Adam Ochs 
von 17. bis i8. Jahren mit zwey Pferden am Acker gewesen. Weilen 
nun das Gewitter lehr vehement, so retinite sich derselbe mit denen Pferden 
unter einen Biern-Baum in der Nähe, zu welchem sich euch der Gänse Hir 
te gejellete, der sich ober wcgen deS engen Raums unter einen andern 
Baum begab , so 22. a 30. Schutte vom ersten abgelegen. Kaum ober 
war er weg, so that es einen erschröcklichen Blltz und Schlag zusammen, und 
jagte dem Gänse Hirten solche Furcht ein, daß er sich allein nichtgetrauete, 
sondern vielmehr wieder nachdem ersten Baum zu liess, allwo er befand, daß 
Knecht und Pferde tod zur Erde lagen. An ersterm war keine Wunde oder sonst 
etwas zu sehen, als daß er an der lincken E «yte des Gesichts, etwas bläulich 
war, an einen von den Pferden wurde man eines Lochs am Kopff gewahr, 
so beym Ohr hinein gierig,am andern aber nichts. 
NB.Bey Fleisch-Frucht-Brod-und Wecke-Taxa ist iu der vorigen Wo che keine 
vorgefallen , ausser daß das Hammel-Fleisch i6. H eller gekostet. 
LAGSEL, gedruckt und zu finden bey den Hampischen Erben.
        

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