Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

433 (202) gf* 
ein tausend sieben hundert drey und dreysigstm Jahrs emänkre Ordnung 
gegen die geringhaltige und schlechte Müntz-Sorten , und deren gewinnsüch 
tige Einfuhr-und Auswechselung erneuert und geschcüfftt, mit dem Zusatz, daß 
all und jeden Denuncianten, sie seyn wer sie wollen , wann gleich die Sache 
sie selbst nicht angeht, die eingenommene und in diesen Landen vor voll aus 
gegebene schlechte und verbottene Müntz'Sorten zum Pnemio der deschehe- 
ncn Anzeige verfallen seyn, und deren Nahmen wohl verschwiegen bleiben 
soll. Zu dem Ende wird allen und jeden Oder-und Umer-Beamptrn, wie 
auch denen Gerichtbarkeit habenden von Adel, so dann Burgemeister und 
Raht in. denen Städten bey Verlust ihrer Dienste, über diesir Ordnung 
fttiff zu halten vest eingebunden, gleichwie auch die Advocati Fifci und Re 
servat Commistarii zugleich angewiesen werden hierauff genaue Kundschafft 
zu legen. 
rr Sachen/ so ins um und ausserhalb Cassel zu verkauffen 
seyn. 
1. ) SS will btt Zimmermann Meister Johann Bernhard Bach, sein Haus 
in btr Mm-Niustabt an dim Wall geligen , um einen billigen Preist 
verkauften. 
2. ) De6 ln^eölorlx Herrn DoÄor Mellen seel. Erben und deren conülwirte 
Vorwündere taffen ihr bey Hersfeld habendes Erd-Lryhe Guth Krmdach, ' 
Heftchen-: 
einem geschloffenen Hoff aus dreyen gehauen. 
s.D Lust-Baum und Küchen Garten. 
3 ü r oo. Acker atthaffren und noch so viel ohnarthafftcn Landes, welches 
letztere Mit Birckereisig bewachsen. 
43 Wiesenwachs zu r;. bis 14. Fuder Heu. 
. Nöhtige Huhte für Rind-und Schaaff-Viehe,rc. 
hm'mtt öffentlich feil dichten, und seyndaübereils 44^0. Rlhlr. dafürgebotten 
worden. Wer nun denen Erben einen mehrerö zu geben gesonnen, kan sich 
bey ihnen angeben. 
4 ) Siedenzchen Vogel-Garn mit den Feder-Lappen fevnd um billigen Preiß zu 
versilbern. Beym Verleger bekommt man nähere Nachricht. 
- . c. dachen / so in (Laffe! zu vermrehten seyn- 
*♦) >jn der Mittel-Gaffe bey Hm Lieutenant Schneider sepnd zwey Praxen, gsA 
.^udenund Cammern mit allen Meuble* zu vermiehten. 
2.; ^n der vbgemeldten Strassen hat die Frau Reinboldin in ihrem Hause die 
unterste Lta§e,als 1,Stube, r.Cqmmern^ r. Boden, Keller und Stallung 
zuverzlnftn.
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.