Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

413 088) 8N- 
Licitations-Terminen bey obegedachter Renth-Cammer ^nicht nur angeben, 
sondern auch anforderst eines jeden percinentz Stücke auff Verlangen commu- 
nicirc bekommen. 
z.) Auff der Ober-Neustadt in Meister Bwskelmans Behausung zum Ro 
then Streffei genant, ist bey Herr Smgelaüb recht fein Frankfurter Spel- 
tzen-Mehl 25. Pfund für i. Rthlr. eintzeln das Pfund für i.Aldus 8. Heller 
zu haben. 
4. ) Es werden zwey grosse brauchbahre Brande,Weins Blasen zu kauffen ge 
sucht. Wer solche zu verlassen hat, wolle sich beym Verleger meiden. 
5. ) Esseyndm einem sichern Hause aus der Stuben allhier in Cassel am ver 
gangenen Mittwochen Morgens zwischen 5. und 6. Uhr nachfolgende Sa 
chen gestohlen worden: AlS 
1.3 Einsiliern Gesteck Messer, Löffel und Gabel in einem Futteral,Franck- 
furter probe. 
*,] Eine Bibel in Oäav mit einer starcken silbernen Clammer. 
z.1 Ein Gesang'Buch in klein Octav Amsterdamer Druck mit einer 
schwach chagrinen Schale und starcken silbernen Clammer. 
4.1 Eine Lackee-Kanne von Zinn mit einem höttzern Griff ohne Füsse auff 
silderka^on. (tzen. 
f*] Ein Paar silberne rundeManns-Schu-Schnallen mit stählernen Her- 
6.1 Eine iuf che mit einem weiß mallen Bügel, auff einrr Seiten mit 
grünen Damast mit silbernen Blumen, und die andere Seite grünen 
Sammet, worinen allherhand Kleinigkeiten. 
7.^ Ein Paar Manns-Strümpffe. 
8.1 Vierund ein halb Dutzent Rechen-Pfennige. 
Solte Jemand davon etwas zu verkaufen , oder sonst zum Vorschein kom 
men , wird dienstlich ersucht, solches gegen billige Oàeà dem Verleger 
anzuzeigen. 
6. ) Es haben dieMeyerische Erben ihre in der Castenaks-Gasse gelegene Behau 
sung zwischen der Knick-Gasse und der Wittwe Sängerin gelegen, verkaufst. 
Wer was daran zuxrLcenàn hat, kan sich in rechter Zeit melden. 
7. ) Ein Brettspiel cum ?ercmemü§wird um billigen Preiß gesucht. 
8. ) Nachdem Bürgermeister und Rahe zu Marburg entschlossen, zu desto 
besserer Verhütung der Garten-Diebercy noch einige Flur-Schützes anzuneh 
men, als wird solches hiermit bckant gemacht. Wem nun hiermit gedienet, 
der kan sich fordersambst daselbst angeben. ES bekommt einer monathlich 4. 
Marburg» Gulden, * iz. Batzen , freye Wohnung, und den gewöhnlichen 
Pfand, Schilling. 
9«)Vor
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.