Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

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schen dem Opferman Martin und Schneider Segoud gelegen, seyndl bereits 
sechs hundert Rrhir.grbotten worden. Wer ein mehrers geben will, kan sich 
bey hiesigem Stadt.Gcricht angeben. 
2.) Auff deö Hoff-Sch!oster Göttens Haus in der untersten Drustel-Gaffn ist 
über voriges Gebot der i40O.dreysig Rthlr. und also nunmehro ein tausend 
vier hundert und dreysig Rthlr. gedotten worden. Wer ein mehrerS zugeben 
gesonnen, kan sich edenfalS bey hiesigem Stadt-Gericht melden. 
2.) Es stehet eine Presse zu verkästen, worin man Strümpff, Rasch undalltt- 
Hand Sachen pressen kan. Der Verleger gibt nähere Nachricht. 
II. Sachen / so in Lassei zu vermiehren seyn. 
i.) Die Wittib Reinboldin in der Mittel-Gaste will in ihrem Hause, we'ches 
sich sür einen Brauer schicket, die unterste Etage nebst Keller, Boden , zwey 
Cammern und Stallung vermiehren. 
Ul. Personen/ so Capitalien ansszunehmengesonnen. 
I.) Es begehrt Jemand hierin der Stadt auff rin Haus IO0. Rthlr. ju bor# 
gen Wer solche zu vrrlehnen hat, kan sich beym Verleger melden. 
IV. Persohneri/ so Bediente verlangen. 
ij Man sucht einen Einländischen Diener von ohngefehr 17. oder >8.Jahren, 
welcher perfect schreiben und lesen kan. 
Nichtweniger 
z.) Begehrt eine vornehme Herrschafft auffö Land eine Cammer-Jungfer, tue 
gut bügeln und nähen kan. Wer nun zu denen obbemrldten Diensten lust 
hat, wolle sich bey dem Verleger bald angeben. 
V. Perfohnen/ so Dienste suchen. 
1. ) Ein Studiosus Juris, welcher in kdumanioribus sowohl, als Studio Juri5,11tld 
zierlichem Schreiben wohl erfahren ist, sucht eine Employ , darbn) er seine 
honette Subsistence findet. Wem nun mit dieser Person gedient, wolle sich 
beym Verleger weiter erkundigen. 
2. ) Eine weibs-Person bewirbt sich bey einer vornehmen Herrschafft um Dienste 
als Cammer-Jungfer. 
Desgleichen . . 
Z.) Begehrt eine andere dergleichen Dienste, welche in Marseille und knötgens 
Arbeit,wie auch im Waschen und Bügeln wohl erfahren ist. 
VL
        

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