Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

4§8( f )M- 
z. In der Mittel-Gassen in,des Keller,Meisters Herrn Holtzschu Neben-HauS 
.! beyder Frau ^lonestier iftsischer Senfft, die Lomeille für ein, Halden und 
Otts-Gu-den, wir auch frischer Mantel-Teig die Hände zu waschen, das 
Pfund für ein Gulden zu bekommen. 
4. ) Es hat Jemand eine Chaise für zwey Personen, inwendig mit rothen Schar- 
lak um einen billigen Preiß zu verhandeln ; Wer solche zu kauffen gesonnen, 
kan beym Verleger ein mehrers erfuhren. 
5. ) Bey dem Kauffmann Herr lelmar.ftynd folgende Weine frisch ankommen: 
I.] Canary-Seck, die Louceille 16. AlduS 2.] Tyroltt Wein, i6.Alb. 
z.H Pontac, 9. Albus. 4,] Champagne, für l.GuldM. 5.] Frische 
Huile de Provence, dieDouceülea i. Alhlr. 
6. ) Bey dem HandeiS'Mann Herr Sartorius allhier, seynd allerhand Sorten 
Frantzöstich-uno Englische Ettck-Gahren nach der Schattirung zu bekommen. 
7. ) Es seynd den 24(111 dieses in einem Hausegrosse Zrnh-Schüsselnl, welche mit 
demINahmm Haustein gezeichnet seynd, gestohlen worden; Weme solche zu 
kauffen in die Hände kommen, oder einige Nachricht davon geben kan,wolle rS 
dem Verleger gegen ein gut Trinekgeld anzeigen. 
8 . ] Es hat jemand 6. rothe überzogene, und eiu Sorge-Stuhl um einen billigen Preiß zu ver, 
lassen. 
§.) Biy dem Tabacks-kahricanc Hoffe auff dem Graben gegen dem Herrn Ges 
richts-Schrerbrr über, werden Vstginische Blätter Taback hdriciret und ver- 
kauff t Njo 4 Oit 3-uff für s, h r. schwer anderthalb lorh , für r.Rthlr. 
Fo.Bricff dlro.s. der Britff 8. hlr. fünff viertel Loch schwer, für i.Rthlr. 
54. vincensr.Loth 6.h!r.für i.Rthlr.H.und ein viertel Pfund. FeinerHas 
noverischcrSchnupff-Taback r.Lorh für 8.hlr. 
io) Auff der Stadt- Waage seynd frische Holländische Pickinge das Paar für 
18.Hlr. zubekommen. 
n.)Es ist an einem Orte ausserhalb hier eine grosse gestepffke Feld-Decke von feinem Indianische» 
Sitz, wovon der Grund weis und rohtc Blumen mit einer rund herumgehenden Spitze, nebst 
noch Mehrern Sachen gestohlen worden; Wer nun dem Verleger davon Nachricht geben kan, 
soll einen Orienten Trinckzeid gewärtig seyn , und dessen Namen verschwiegen bleiben. 
l 4 ) Es ist vck'etlichen Tagen ein grosser Bullcn-Beiffer, Erbes-gelber Farbe mit abgeschickt, 
tenen Ohren, verlohren gangen. Wer solchen dem Verleger wieder bringtchat ein gut Trinck, 
geld zu erwarten. 
i$.) Den i8tvn Decembris ist ein$o:b?nit Ring mit 7.Stemm verlohnn wor 
den. Wer solchen gefunden und wieder dringt,hat vom Verleger s.Rchlr. zum 
Recompens zu hoffen. 
VI. Ee?ahlttn ©fliest. 
I.) Au Rinteln hat unter dem l^rsestdio Herr Ooctoruiib Prokelloris Primarii Ju 
ni Pestei, r Studiosus Hen"M) Wilhelm B chv0i Cassel, 6! ductor und 
Relpondens, disputirc deUiu Practico Capitis diminutionismedi«, 
21 3 VII.
        

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