Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

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Terminen eines jeden Pemnetiz- Stücke sampt dt NM Anschlagen einzusehen und 
coramunicirt bekommen. 
s.) Dem Publica wird hiermit zu wissen gemacht, daß den 2strn Augusti 
nachstkünfftig das Jahr-Marckt auff der hiesigen Ober-Neustadt wird ge 
halten werden , worzu man die respective Käuffer und Verkauffer lolen- 
niiEme invitirt, 
6. ) Es sind auff den roten dieses Monats zu Franckerg, vier und dreysi'g Cent- 
ner gut tüchtige Hammer-Kupffer zu verhandeln, vorrathr'g , weswegen sol 
che an Meistbietenden hierdurch ausgebotten werden , der Termin ju der 
Handlung ist. vor König!« Hoch-Fürstl. Berg-Rahts-Gollegia den 24. Au 
gusti determiniret. 
7. ) Des hiesig gewesenen PrXcepcoris Claffid, Herrn Km-rim scel. Erben ha 
ben ihren Eckgarten vor dem Loden-Thor am Casten-Land und des Schmidts 
Meister Johann Jost Mantels Erben gelegen, um eine gewisse Summa 
Geld verkaufst; Wer nun naher Kauffer zu seyn vermeynet, oder sonst etwas 
daran zu fordern hat, kan sich in Zeit Rechtens an gehörigen Ort angeben. 
§ ) Bey der Frau Monestier, am Stein-Weege gegen derRenn-Bahne über in 
der Frau Witib Bonnen Behausung, ist zu bekommen an frischen Waaren: 
j*] Syxop de Capillaire aus Montpellier, die Bouieilie 14. Albus, 
2.] Frischer Zahn-Opiat, von einem sehr berühmten Feld-Gbimrga Herrn 
?ortcheron aus Paris,welcher das verdorbene und verfaulte Zahn-Fleisch 
und dergleichen mehr curiret, die Zahne wiederum bevrstiget, machet 
das Zahn-Fleisch wachsend, und vertreibet den von denen Zahnen her 
rührenden stickenden Geruch aus dem Munde, welches allhirr schon ge 
nugsam bekandtcher Topff, welcher 2. und i.halb Loth halt, kostet ir.Alb. 
$.J Frischer Senfft, die Lomeille i.Gu den. 
4.^ b'eau tanz pareille V0NHMN P.oulller aus Paris, die Louteills io. 
Albus 8. Heller« 
f ♦] Das sehr berühmte L’eau Darquebufade z. welches man könte einöln!- 
Versal-Mittel nennen, wegen seiner wundersamen Würckung , ist ab 
sonderlich gut in allerhand Fallen, Loagulirten Blut in dem Leibe, für den 
Krebs,alte Wunden und dergleichen Gebrechen mehr,das Maaß z.Rthlr. 
9.) ES ist aus des Herrn General-lieutenant und Commendanfffl von Ber 
lepsch Behausung auff der Ober-Neustadt, eine kleine Flinte, nicht voll zwey 
Ellen hoch, mit gelben Beschlag und einem glatten doch erhobenem Schlos 
st in Nußbaumen Schasste, so nach dem Modell der kleinen Englischen 
Flinten in Schmalkalden verfertiget ist, entwendet worden; Wer den Thä 
ter anzeigen, oder die Flinten so etwan 5. bis 6 . Rthlr. gekostet, anweisen 
kan, soll einen Species-Ducaten. zum kL-ompenL haben. 
Vll. (Sc*
        

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