Full text: Der Diastimeter fuer das praktische Forstwesen, oder Beschreibung eines neuen in den Koen. Preuß. Staaten patentirten Instrumentes, welches alle im Laufe dieses Geschaeftes vorkommenden Messungen mit Leichtigkeit und Sicherheit ausfuehrt, ohne weitere mathematische Kenntnisse, als die Anfangsgruende der Rechenkunst vorauszusetzen

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Da nun die Breite is° betragen soll, st 
läßt er den Gehülfen von b aus in der ge 
gebenen Richtung b g etwa 60 Schritte 
(---- 12°) abschreiten; er wird also in der 
Gegend von a \tet>en bleiben, und nachdem 
er sich mit gb vollkommen eingerichtet hat, 
das mit sich führende Signal aufstellen. 
Der Forstmann prüft jetzt, wie vorhin, das 
Schrittmaaß mittelst des auf Norm. 12. ge 
stellten Diastimeters, und bestimmt so den 
Punkt a, welcher durch einen Stab bezeichnet 
wird. 
Endlich geht er zum Stabe d, setzt daS 
Diastimeter daselbst ein, wendet die Fläche 
desselben nach oben und visirt die Grundlinie 
des Objektivs mit dem Stab b ein, während 
er zugleich bemerkt, ob der nun der Linie d o 
sich nahende Gehülfe im Spiegel erscheint» 
Ist dieses im Punkte e erfolgt, so bestimmt 
er, wie vorhin, das Maaß von de = ba 
= i2°, und es wird auch ac = bd == 15* 
seyn, indem ba und de Parallelen find.
	        

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