Full text: Der Diastimeter fuer das praktische Forstwesen, oder Beschreibung eines neuen in den Koen. Preuß. Staaten patentirten Instrumentes, welches alle im Laufe dieses Geschaeftes vorkommenden Messungen mit Leichtigkeit und Sicherheit ausfuehrt, ohne weitere mathematische Kenntnisse, als die Anfangsgruende der Rechenkunst vorauszusetzen

r. Man steckt die Gränzlinien der Flache 
vermittelst einiger Stabe in den Punkten 
a b c cl ct&. 
2. Begiebt man sich in den Punkt b, 
laßt den Gehülfen etwas über 6 hinaustre 
ten und in einiger Entfernung von diesem 
Punkte etwa in 6 noch einen Stab, genau in 
der Richtung der Diagonale b d einsetzen; so 
daß b d e eine gerade Linie bildet. Mangelt 
es indessen über d hinaus an Raum, so kann 
dieser Richtungsstab «auch etwa in der Mitte 
zwischen cl und b einvisirt werden. 
Z. Der Gehülfe tritt zum Punkte d und 
setzt daselbst an die Stelle des Stabes da§ 
bekannte Ruihrnfignal. und man sucht durch 
Beobachtung desselben in b das Maaß der 
Diagonale b d indem dieNormale sogleich 
die Ruthen und Fuße rc. anzeigt. Gesetzt 
also, man hätte hier bey der Beobachtung 
Norm. 24 5 gefunden, so bemerkt man diese 
Linie bd mit 24 Ruthen 5 Fuß.
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.