Full text: Die Landesbibliothek Kassel 1580 - 1930

Vor Bl. 37: Anfang von Ps. 26 [1.Dominus illuminatio mea bis 5. abscondit me in] vgl. BS. S. 499. 
„ „ 68: Teil von Ps. 43 [9. et in nomine bis 20. umbra mortis] vgl. BS. S. 509. 
„ „ 74: Teil von Ps. 48 [11.viderit sapientes bis 19.confitebitur tibi] vgl. BS. S.511 f. 
„ „ 75: Teil von Ps. 49 [9.vitulos neque bis 21.ett-.1cui] vgl. BS. S.512. 
„ „ 127: Anfang von Ps. 80 [2.Exultate Deo bis 8. aquam contradictionis] vgl. BS. S. 529 f. 
„ „ 151: Anfang von Ps. 97 [LCantate Domino bis 6. conspectu regis do(mini)] vgl. BS. S. 538. 
„ „ 158: Ende von Ps. 102. [19. dominabitur] und Anfang Ps. 103 [bis 7. tua fugientia] vgl. BS. S. 540 f. 
„ „ 175: Anfang von Ps. 109 [1.Dixit Dominus Domino bis 6. terra multorum] vgl. BS. S. 546 f. 
„ „ 216: Anfang von Ps. 142 [l.D0mine exaudi bis 10. facere voluntatem] vgl. BS. S. 561 f. 
„ „ 223: Ps. 149 u. 150 [1. Cantate Domino canticum novum bis laudet Dominum Alleluia] vgl. BS. S. 564 f. 
Cantica: Bl.223P schließen sich daran die Cantica aus dem Brevier auch wieder 
ohne Anfang. Sie beginnen mit dem Canticum Ezechiae [Isaja 38], von dem die ersten 
Zeilen: Ego dixi in dimidio dierum meorum, vadam ad portas inferi. Quaesivi residuum 
annorum  fehlen, und bringen noch die weiteren Cantica Hannae [1.Reg. 2], Mose 
[Exod 20], Abacuk [Abac. 3], Mose [Deut 32], trium puerorum lDan. 3], sanctorum 
[Tedeum], Zachariae [Lu-c. 1], der Schluß fehlt. 
Symbolum Athanasii Episcopi: Bl. 238 P bis 240 v, setzt ein mit (Tri)nitatem in vnitate 
venerentur. 
Allerheiligenlitanei: Bl. 241 P bis 245P (ebenfalls ohne Anfang) mitten in der Hei- 
lägen-Aufzählung beginnend mit dem hlg. Papst Linus, Petri Nachfolger. 31.2451" an- 
schließend Pater noster und andere Bitten. 
Orationes: Bl.245v enthält drei und zwar 1. pro Dom. 1. post nat. Chr., 2. pro 
peccatorum remissione, 3. pro animabus patris et matris; wahrscheinlich folgten noch 
zwei Blätter mit weiteren Orationen. 
Bildschmuck: 
Bordüre und Rahmenleisten: Im allgemeinen zeigen die Blätter außer den Initialen 
nur einige mit stilisierten Blüten gekrönte Zierranken durchgehend an der linken Rand- 
seite, außerdem größere Blüten und farbige goldgrundierte Abschlußleisten der letzten 
nicht voll ausgefüllten Satzzeile mit wechselnden Ornamenten. Wesentlich reicher sind die 
Seiten der Psalm- und Cantica-Anfänge ausgestattet. Der Text ist hier von drei Seiten 
zunächst durch ein goldenes mit verschiedenartigen Ornamenten geschmückte-s Band ein- 
gefaßt, das nach oben, gelegentlich auch nach unten in zwei Abschlußspitzen mündet, in 
Blütensterne, Blätter oder ähnliche Ruhepunkte ausschwingt. Den übrigen Rand mit den 
Dornblattranken hat die routinierte Hand des Malers durch eine Fülle von geometrischen 
und figürlichen kleinen Requisiten oben, unten und auf der rechten Seite zugleich mit dem 
sehr dick aufliegenden Gold, das die plastische Wirkung des Ganzen eindringlich heraus- 
hebt, zu einem prunkvollen Bildstreifen gesteigert, der einer solchen Seite eine gewisse 
weihevolle Schwere und trotz aller Überladenheit eine starke künstlerische Geschlossenheit 
verleiht. Neben den blatt- und blütenähnlichen Gebilden, die in das Spiralrund gesetzt 
sind, sind es vor allem Vogelfiguren, unter denen der Pelikan (gelegentlich mit Krone, 
Bl.15P mit Jungen) besonders beliebt ist, dann Schmetterlinge, Affen, Hund, Löwen, auf 
B1. 1 P auch drei Engel, daneben aber auch kleine phantastische Löwen-Schlangen-Zwit- 
ter-Ungeheuer, die, wenn auch mit leichten Abwandlungen besonders in der Farbe und bei 
einer dauernd wechselnden Anordnung doch mit einer gewissen stereotypen Regelmäßig- 
keit etwa auf den ersten 50 Blättern fortlaufend wiederkehren. Dann treten die figür- 
liehen Motive gegenüber den Blatt-, Blüten- und Rosetten-Ornamenten fast völlig zurück, 
und wenn sich auch dafür eine kraftvollere Goldfüllung des Spiralrund stärker ausbreitet, 
so ist doch nicht zu verkennen, daß der größere Teil der Blätter in dieser gleichbleibenden 
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